Für den VfB bahnt sich die Relegation an. Köln, der HSV, Union Berlin, St. Pauli, Kiel, Heidenheim und Paderborn sind die möglichen Kontrahenten. Illustration: Ruckaberle Foto:  

Nach dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim hat VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger bestätigt, dass sich der Tabellen-16. bereits mit möglichen Gegnern in der Relegation befasst. Wir machen das an dieser Stelle auch.

Stuttgart - Relegation, so lehrt es der kleine Latein-Exkurs, steht im ursprünglichen Wortsinn für Verbannung. Früher wurde der Begriff für den Verweis von einer Hochschule verwendet. Im heutigen Sprachgebrauch, Fußballfans wissen das, steht er für die Entscheidungsspiele um Auf- und Abstieg. Bislang ist dem VfB Stuttgart dieser Nervenkitzel erspart geblieben. Nach dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim wird das Szenario aber immer wahrscheinlicher. Es droht die Verbannung aus der Bundesliga.

Der Bundesligist ist grundsätzlich Favorit

Acht Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand zum FC Augsburg fünf, zum FC Schalke drei Punkte. Wegen der schlechten Tordifferenz eher ein Punkt mehr. Gleichzeitig droht von Hannover 96 und dem 1. FC Nürnberg auf den direkten Abstiegsrängen nicht mehr die große Gefahr. Weshalb sich die Fans des VfB den 23. und 27. Mai zumindest vormerken sollten. Dann finden die beiden Duelle mit dem Tabellendritten der zweiten Liga statt. Die Verantwortlichen bereiten sich jedenfalls darauf vor. Erste Gegner werden beobachtet. „Das müssen wir tun, das ist unsere Pflicht. Wir müssen damit rechnen, dass es am Ende bei Platz 16 bleiben wird“, sagt Sportchef Thomas Hitzlsperger.

Acht Spieltage vor Schluss ist die Lage im Unterhaus noch unübersichtlich. Den Überblick finden Sie in unserer Bildergalerie.

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