Ganz behutsam haben sich die Spezialisten an die Fundstelle heran gearbeitet. Foto: 7aktuell.de/Moritz Bassermann

Seit dem frühen Sonntagmorgen haben Spezialisten einen möglichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Reutlingen untersucht. Die Freilegung verzögerte sich zunächst, dann kam die Entwarnung.

Reutlingen - Die vermeintliche Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat sich als Öltank und Schacht der Telekom herausgestellt. Die Stadt gab auf Twitter Entwarnung. Die Evakuierung der Innenstadt und des Bahnhofs ist damit nicht nötig.

Spezialisten in Reutlingen hatten seit dem frühen Sonntagmorgen die mögliche Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Bei der Freilegung des metallischen Gegenstands kam es zu Verzögerungen, teilte die Stadt Reutlingen auf Twitter mit.

Anwohner müssten Wohnungen verlassen, Zugverkehr würde eingestellt

Falls sich der Verdacht bestätigt hätte, hätten am Sonntag Teile der Reutlinger Innenstadt und der Hauptbahnhof geräumt werden müssen. Bis zu 3100 Menschen hätten dann ihre Wohnungen verlassen müssen. Für diesen Fall wollte das Deutschen Roten Kreuz nach Angaben der Stadt eine Notunterkunft in der Stadthalle einrichten. Der Reutlinger Stadtverkehr hätte Busse zur Evakuierung bereit gestellt.

Während der Entschärfung hätte auch der Zugverkehr in dem Bereich komplett eingestellt werden müssen.

Der mögliche Blindgänger war bei Luftaufnahmen durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes auf der Baustelle in Bahnhofsnähe entdeckt worden.

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