Bürgermeister Peter Pätzold (vorne, grüner Helm) beim Anradeln Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Bürgermeister Peter Pätzold und die Radbeauftragte Éva Ádám werben fürs Fahrrad. Beim sogenannten Anradeln am 1. Mai eröffnen sie die neue Saison – allerdings erst nach einem kleinen Zwischenfall.

Stuttgart - Angrillen ist heutzutage ja schon kurz nach dem Anrodeln, weshalb es am 1. Mai höchste Eisenbahn ist fürs Anradeln. Denn auch Radfahren kann heute mehr sein als praktische Fortbewegung. Ein Stück Lebensgefühl nämlich, und auch ein politisches Statement. Als solches ist es in Stuttgart entstanden im Zuge des Verkehrsversuches mit der Hofener Straße, die nun saisonal wieder zeitweise frei ist vom Autoverkehr.

Gut 60 Teilnehmer radelten mit

Als Wendepunkt diente diese auch jetzt beim Anradeln zum Tag der Arbeit. Jedenfalls für jene, die die zwölf Kilometer zurückgeradelt sind zum Ausgangspunkt Marienplatz, wo Baubürgermeister Peter Pätzold kurz vor Mittag den Startschuss gegeben hatte. Nach kurzer Wartezeit allerdings, denn die Radbeauftragte Éva Ádám hatte sich beim Heranradeln aus Fellbach einen Platten gefangen. Über die gut 60 Teilnehmer freute sich Pätzold: „Man sieht, die Mobilitätskultur ändert sich. Das Anradeln soll Werbung sein fürs Radfahren, das wir weiter fördern wollen.“ Einige haben einen Familienausflug daraus gemacht, andere wollten schlicht „mit angenehmen Leuten das schöne Wetter genießen“. Auch die Mix-Dame Laura, 8, war dabei: in Frauchens Anhänger.

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