Eine Mobilfunk-Landkarte soll in der Lage sein, den Mobilfunk in Schorndorf zu optimieren und damit eventuell die Strahlenbelastung zu minimieren. (Symbolbild). Foto: Stoppel

Schorndorf bekommt ein Mobilfunk-Vorsorgekonzept, das hat der Gemeinderat gegen die Empfehlung der Verwaltung entscheiden. Diese Beweggründe hat die Mehrheit im Kommunalparlament. Das sagt die Verwaltung.

Schorndorf - Schorndorf soll ein Mobilfunk-Vorsorgekonzept bekommen – das hat der Gemeinderat gegen die Empfehlung der Verwaltung in zweiter Lesung entschieden.

Eigentlich hätten einige Stadträte vor dem Beschluss gerne noch weitere Experten zu dem Thema gehört, doch dies war wegen der Coronakrise nicht möglich gewesen. Die Verwaltung hat von einem solchen Vorsorgekonzept abgeraten: Sie geht von Kosten zwischen 50 000 bis 70 000 Euro für die Erstellung eines entsprechenden Gutachtens aus und stellt einen geringen Nutzen in Aussicht, da die Anbieter zu nichts verpflichtet werden könnten.

Die antragstellenden Fraktionen (CDU, Bündnis 90/Die Grünen sowie Einzelstadträtin Andrea Sieber) möchten durch das Mobilfunk-Vorsorgekonzept herausfinden, in welchen Bereichen es Defizite in der Abdeckung gibt. Sie wollen durch eine Mobilfunk-Landkarte in der Lage sein, den Mobilfunk zu optimieren und damit eventuell die Strahlenbelastung zu minimieren.

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