Bernd Gaiser, Präsidiumsmitglied des VfB Stuttgart Foto: Baumann

Die VfB Stuttgart AG hat im Jahr 2018 ein stattliches Minus eingefahren. Der Hauptverein dagegen hat einen Gewinn gemacht. Dafür gibt es einen Hauptgrund.

Stuttgart - Die Zahlen sind erfreulich für den VfB Stuttgart e.V. „Wir können mit breiten Schultern vor die Mitglieder treten“, sagte das Präsidiumsmitglied Bernd Gaiser. Er ist beim VfB nicht für die Fußball AG zuständig, sondern für die restlichen sechs Abteilungen – und diese profitieren stark von den steigenden Mitgliederzahlen. Knapp 70 000 sind es jetzt, und ihre Beiträge sind die wichtigste Ertragsquelle im Geschäftsbericht 2018 des Vereins. 68 Prozent des Gesamtertrags machen sie aus, absolut ausgedrückt: 2 537 000 Euro.

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Im Jahr 2018 gab es einen Mitgliederzuwachs von 14 Prozent. „Selbst nach dem Abstieg gab es aktuell nur 300 Austritte, dafür aber 1300 Eintritte“, sagte Gaiser. Dennoch geht in den Bilanzen des sogenannten e.V. alles eine Nummer kleiner ab als in der VfB AG. Und im Gegensatz zu den Fußballern konnte Gaiser einen Gewinn von 707 000 Euro nennen. Dieser ergibt sich aus den Erträgen, die sich auf 3 752 000 Euro belaufen sowie den Aufwendungen, die für das Geschäftsjahr 2018 3 044 000 Euro ergeben. Im Vergleich zum Vorjahr steht der VfB damit gut da, als im Ergebnis ein Minus von 243 000 Euro verzeichnet wurde. „Wir sind ein gesunder Verein“, sagte Gaiser.

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