In dieser Saison gab es auf dem Platz eine 0:3-Niederlage des VfB gegen die Eintracht: Nicolas Gonzalez (re.) müht sich gegen Jonathan de Guzman Foto: Baumann

Bis vor kurzem rangierte der VfB Stuttgart noch auf Platz fünf in der Mitgliedertabelle der Fußball-Bundesligisten – doch anscheinend ist Eintracht Frankfurt vorbeigezogen. Auch wenn es der Präsident Peter Fischer wohl noch nicht realisiert hat.

Stuttgart - Bei Eintracht Frankfurt geht die Post ab. Nach dem DFB-Pokalsieg in der vergangenen Saison und dem Erfolg in der Europa League, wo die Eintracht im Februar im Sechzehntelfinale auf Schachtjor Donezk trifft, ist der Fußball-Bundesligist groß in Mode. Es ist schickt, Eintracht-Mitglied zu werden. 2015 hatte der Verein noch 30.000 Mitglieder, mittlerweile sind es 67.500 – das ist Vereinsrekord. „Damit sind wir gemessen an der Mitgliederzahl Sechster in der Bundesliga und konnten seit der letzten Versammlung mehr als 17.000 Neumitglieder begrüßen. Eine einmalige Steigerung“, freute sich Präsident Peter Fischer bei der Mitgliederversammlung am Montagabend, „kein Verein ist im letzten Jahr stärker gewachsen.“ In den kommenden Wochen, versprach der Clubchef, werden die Frankfurter den VfB Stuttgart überholen und Rang fünf übernehmen. Womöglich ist das bereits geschehen: Die letzten aktuellen Zahlen des VfB vom Juli 2018 weisen rund 67.000 Mitglieder aus, demnach wäre die Eintracht bereits auf Platz fünf der mitgliederstärksten Clubs der Fußball-Bundesliga. In unserer Bildergalerie erfahren Sie, wie viele Mitglieder die 18 Bundesligisten haben.

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