Die Feuerwehr befreit am vergangenen Freitag einen Austauschstudenten in Tübingen aus einer steinernen Vagina, in der er bei einer Mutprobe steckengeblieben ist. Foto: Feuerwehr Tübingen/dpa

Dumm gelaufen: Bei einer Mutprobe in Tübingen bleibt ein Austauschstudent aus den USA mit dem Fuß in der überdimensionalen Marmorvagina des Künstlers Fernando de la Jara hängen. Die Feuerwehr muss anrücken, um den jungen Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Dumm gelaufen: Bei einer Mutprobe in Tübingen bleibt ein Austauschstudent aus den USA mit dem Fuß in der überdimensionalen Marmorvagina des Künstlers Fernando de la Jara hängen. Die Feuerwehr muss anrücken, um den jungen Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Tübingen - Es war eine Mutprobe, doch dann blieb der Austauschstudent in der steinernen Vagina stecken. Erst die Feuerwehr konnte den jungen Mann aus dem Kunstwerk befreien, wie ein Sprecher am Sonntag sagte. Dafür hievten die Einsatzkräfte den Feststeckenden hoch, damit er seinen verkeilten Fuß herausziehen konnte.

Die Skulptur des Künstlers Fernando de la Jara steht nach Angaben des „Schwäbischen Tagblatts“ seit 13 Jahren auf dem Tübinger Schnarrenberg vor dem Institut für Mikrobiologie und Virologie. Gedacht sei das marmorne, einer weiblichen Scheide nachempfundene Kunstwerk als Tor zur Welt. Es habe den Namen „Chacàn“, was in der Sprache der peruanischen Indios so viel heiße wie „Liebe machen“.

Bei dem Mann handelt es sich laut SWR um einen Austauschstudenten aus den USA. Umstehende hätten ihm nicht helfen können und die Feuerwehr gerufen. Dort ist kein ähnlicher Vorfall bekannt, wie der Sprecher sagte. Der Kletterer sei bei dem Unfall im Hohlraum der Stein-Vulva am Freitag unverletzt geblieben. Die 120.000 Euro teure Skulptur nahm der Zeitung zufolge ebenfalls keinen Schaden.

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