Iris Mittenaere ist nun offiziell die schönste Frau des Universums. Foto: AP

Die schönste Frau des Universums kommt aus Frankreich: Iris Mittenaere ist in Manila zur neuen Miss Universe gekürt worden. Die deutsche Kandidatin Johanna Acs schaffte es nicht bis in die Endrunde.

Manila - Die Französin Iris Mittenaere ist als angeblich schönste Frau der Welt zur neuen Miss Universe gekürt worden. Die 24-jährige Brünette setzte sich am Montag auf den Philippinen in einer weltweit übertragenen TV-Show gegen 85 Konkurrentinnen durch. Die amtierende Miss Frankreich folgt damit auf die Deutsch-Philippinerin Pia Wurtzbach. Zum ersten Mal seit mehr als einem Vierteljahrhundert geht der Titel wieder nach Europa.

Auf die Plätze zwei und drei kamen bei der Wahl in Manila die amtierende Miss Haiti, Raquel Pelissier (25), und Miss Kolumbien, Andrea Tovar (23). Die deutsche Kandidatin, die 24-jährige Studentin Johanna Acs aus Eschweiler (Nordrhein-Westfalen), schaffte es nicht in die Endrunde. Der Wettbewerb wurde zum 65. Mal ausgetragen.

Titel ging 1989 das letzte Mal nach Europa

Die neue Miss Universe - Studentin der Zahnmedizin, 1,72 Meter groß, braunes Haar - war nach dem Sieg völlig aus dem Häuschen. „Ich liebe diese Krone“, jubelte Mittenaere. „Ich bin sehr stolz, diese Krone nach Europa zu bringen. Frankreich und Europa haben so sehr eine Miss Universe gebraucht. Es ist so lange her, dass Europa eine Miss Universe hatte.“

Der zuvor letzte französische Sieg liegt mehr als 60 Jahre zurück: 1953 gewann Christiane Martel, die später als Schauspielerin Karriere machte. Eine Europäerin hatte den Titel zuletzt 1989 geholt, die Niederländerin Angela Visser. Die vorige Miss Universe, Pia Wurtzbach, ist zwar in Stuttgart geboren. Sie ging 2016 jedoch nicht als Miss Deutschland, sondern als „Miss Philippinen“ ins Rennen.

Siegerin wirbt für offene Grenzen

Ihre Nachfolgerin nutzte die Gelegenheit, um für offene Grenzen zu werben. Jedes Land habe das Recht, seine Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen oder zu schließen, sagte sie in der Fragerunde der Endausscheidung. Europäische Länder wie Frankreich hätten sich aber dafür entschieden, sie offen zu halten. „Offene Grenzen erlauben uns, mehr um die Welt zu reisen und herauszufinden, was da los ist.“

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