„Miss Germany“ ist dem Veranstalter zufolge der älteste und bedeutendste Schönheitswettbewerb in Deutschland. Foto: dpa

Die Kandidatinnen für „Miss Germany“ müssen sich künftig nicht mehr auf den Laufsteg qualifizieren. Auch Vorstellungsrunden im Bikini oder anderer Bademode soll es nicht mehr geben.

Rust - Der seit 1927 bestehende Schönheitswettbewerb wolle sich nicht länger auf Äußeres beschränken, sagte Organisator Max Klemmer am Donnerstag in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. Vorwahlen auf Städte-, Regional- und Bundesländerebene werde es nicht mehr geben.

Junge Frauen, die „Miss Germany“ werden wollen, könnten sich nun über Social Media und Videopräsentationen bewerben. Dabei gehe es um die Persönlichkeit, den Charakter und die Lebensgeschichte der Frauen. Dieses neue Konzept werde gemeinsam umgesetzt mit dem Verlag Bauer Media Group („Closer“, „Cosmopolitan“, „Bravo“, „inTouch“).

Auch das Publikum kann abstimmen

Auch Vorstellungsrunden im Bikini oder anderer Bademode gebe es nicht mehr, sagte Klemmer zum Start der Bewerbungsphase. Diese dauere bis Ende August. Gewählt werde die „Miss Germany“ mit dem neuen Konzept am 15. Februar 2020 im Europa-Park in Rust. Neben einer Jury könnten erstmals auch Publikum und Online-Zuschauer abstimmen. Im Finale stehen dann 16 junge Frauen, jede von ihnen vertritt ein Bundesland.

„Miss Germany“ ist dem Veranstalter zufolge der älteste und bedeutendste Schönheitswettbewerb in Deutschland. Gewählt wird jährlich. Bislang mussten die Kandidaten bei regionalen Schönheitswahlen siegen, um sich für das Finale zu qualifizieren.

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