Schön und gläubig: die amtierende „Miss Germany“, Lena Bröder, trifft Papst Franziskus Foto: dpa

Die amtierende „Miss Germany“ Lena Bröder wird am kommenden Mittwoch im Vatikan von Papst Franziskus empfangen. Die Religionslehrerin aus Münster ist überzeugte Christin. Katholiken, sagt sie, müssen sich nicht verstecken.

Rust - Es sei ein Klischee, dass Schönheitsköniginnen allesamt Frauen ohne Anspruch, Charakter und eigene Meinung seien. So äußerte sich die 26-jährige amtierende „Miss Germany“, Lena Bröder“, in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur. „Als Miss Germany stehe ich für Frauen, die selbstbewusst und gleichberechtigt im Leben stehen und die zeigen, wer sie sind und was sie können.“ Die katholische Religionslehrerin aus Münster in Nordrhein-Westfalen bedauert es, dass die Grundlagen des christlichen Glaubens in der Gesellschaft eine immer geringer werdende Rolle spielen. Am kommenden Mittwoch hat sie eine Audienz bei Papst Franziskus in Rom. Dieser sei ein großes Vorbild für sie und für die katholische Kirche. „Mein Eindruck ist, dass er die Kirche modernisiert, sie näher an die Menschen und an die heutige Zeit heranführt“, sagte sie. Als Religionslehrerein bemerke sie, dass die Vermittlung von christlichen Themen bei Schülern schwieriger geworden sei. „Ich finde es wichtig, dass Kinder und Jugendliche zumindest die Grundlagen des Glaubens kennen. Wir alle feiern Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Wieso wir diese christlichen Feste feiern, das sollte man schon wissen, denke ich.“ Lena Bröders Botschaft lautet: „Glaube ist nicht alt und verstaubt“.

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