Mirijkam Contzen Foto: Molina

Mit Bela Bartoks zweitem Violinkonzert kommt die Solistin Mirijam Contzen an diesem Donnerstag um 20 Uhr in den Beethovensaal der Liederhalle mit den Stuttgarter Philharmonikern.

Mit Bela Bartoks zweitem Violinkonzert kommt die Solistin Mirijam Contzen an diesem Donnerstag um 20 Uhr in den Beethovensaal der Liederhalle mit den Stuttgarter Philharmonikern.

Stuttgart - Frau Contzen, Sie sind derzeit Artist in Residence bei den Stuttgarter Philharmonikern. Was ist da anders als sonst?
Das Orchester kenne ich ja schon seit vielen Jahren durch gemeinsame Konzerte, aber das waren immer nur Einzelvorhaben. Neu ist jetzt, dass wir schon dreimal in diesem Jahr zu Konzerten zusammengekommen sind. Das macht viel aus, es ist familiärer. Jetzt ist Bartóks zweites Violinkonzert dran. Es ist ein anderes Arbeiten, statt alle zwei oder drei Jahre haben wir jetzt jeden Monat musiziert. Da kann man mehr ausprobieren, auch unter verschiedenen Dirigenten.
Haben Sie sich beworben in Stuttgart?
Ich habe mich sehr gefreut, dass man mit dieser Anfrage auf mich zugekommen ist. Da habe ich sofort zugesagt. Das waren ja nicht nur die Auftritte in Stuttgart, im Anschluss daran gab es immer Tourneen. Besonders gefreut hat mich, dass ich die Auswahl der Stücke selbst bestimmen konnte. Üblicherweise muss man sich der Programmgestaltung des Orchesters ­fügen.
Wie vertraut ist Ihnen Bartóks zweites Violinkonzert?
Es spielt für mich eine besondere Rolle, weil mein Lehrer Tibor Varga noch direkt mit Bartók zusammengearbeitet hat. Das war sehr spannend, so doch sehr direkt von dem Komponisten etwas zu erfahren. So kam es zu einer sehr intensiven Auseinandersetzung mit Bartók.

Do., 3. April, 20 Uhr, Beethovensaal der Liederhalle. Karten unter 07 11 /  2 55 55 55

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