Der Mindestlohn hat sich nicht zum Jobkiller entwickelt Foto: dpa

Der Mindestlohn hat zwar nicht zu einem übermäßigen Jobverlust geführt. Jedoch ist die Zahl der Minijobber deutlich gesunken.

Stuttgart - Die Einführung des Mindestlohns von 8,50 Euro hat sich nicht zum Jobkiller entwickelt. Eine der deutlichsten Entwicklungen ist aber der Rückgang bei den Minijobs. Laut Minijob-Zentrale sind seit Jahresbeginn konstant rund 200 000 weniger Minijobber tätig als im vergangenen Jahr und als im Mittel der letzten Jahre. „Das ist auffällig“, sagt ein Sprecher, „allerdings können wir nicht feststellen, ob diesen Personen wegen des Mindestlohns gekündigt wurde und sie nun arbeitslos sind oder ob sie in sozialversicherungspflichtige Jobs gewechselt haben.“ In Baden-Württemberg ist die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich um fast 10 000 gesunken (von 1 066 058 im Dezember auf 1 056 082).

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