Das Kindergeld soll zum 1. Januar 2021 um 15 Euro steigen. Foto: dpa/Jens Kalaene

Zum 1. Januar 2021 soll das Kindergeld steigen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin. Zudem beschloss das Kabinett eine Erhöhung der Pauschbeträge für Menschen mit Behinderungen.

Berlin - Das Kindergeld soll zum 1. Januar 2021 um 15 Euro steigen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin. Die Bürger würden damit um 11,8 Milliarden Euro entlastet. Die Erhöhung ist im Koalitionsvertrag vorgesehen.

Zudem beschloss das Kabinett eine Erhöhung der Pauschbeträge für Menschen mit Behinderungen. Danach sollen die Beträge in den einzelnen Stufen der verschiedenen Behinderungsgrade verdoppelt werden. Bei einem Grad der Behinderung von 100 sind das demnach etwa 2.840 Euro statt bisher 1.420 Euro Pauschbetrag. Zudem sollen die Pauschbeträge bereits ab einem Grad der Behinderung von 20 in Anspruch genommen werden können.

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, nannte den Schritt „überfällig“. Die Beiträge seien seit 45 Jahren nicht mehr angepasst worden.

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