Eine Schulklasse musste an der Raststätte Lonetal sieben Stunden ausharren, bevor sie weiterfahren durfte. Foto: SDMG

Eine Schulklasse und ihre Lehrer haben auf der A7 sieben Stunden ausharren müssen, bis sie weiterfahren durften. Der Bus war der Polizei negativ aufgefallen, weil er falsch geparkt war.

Giengen an der Brenz - Weil der Mietvertrag für ihren Reisebus ausgelaufen war, haben eine 31-köpfige Schulklasse und drei Lehrer mehrere Stunden auf einer Raststätte an der Autobahn 7 bei Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim) festgesessen. Wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte, war Polizeibeamten der Bus am Freitag auf der Raststätte Lonetal in Fahrtrichtung Würzburg aufgefallen, weil er falsch geparkt war.

Bei einer Kontrolle stellte sich dann heraus, dass der 25 Jahre alte selbstständige Busfahrer nicht nur viel zu lang am Steuer saß, sondern auch ohne gültigen Mietvertrag für den Bus unterwegs war. Die Polizei stoppte die Busfahrt und informierte den Eigentümer über den Verbleib seines Busses. Erst nach sieben Stunden konnte die Reisegruppe aus der Schweiz ihre Fahrt mit einem Ersatzbus nach Weimar fortsetzen. Der Busfahrer muss mit einer Strafe und dem Entzug seiner Lizenz rechnen.

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