Michael Tsokos (l.) war doch nicht neben Jan Josef Liefers im "Tatort" zu sehen. Foto: Imago Images /C. Hardt/Future Image; shutterstock.com/Markus Wissmann [M]

Rechtsmediziner Michael Tsokos hätte eigentlich einen Auftritt in der vergangenen Münster-"Tatort"-Folge gehabt. Doch seine Szene fiel fast vollständig dem Schnitt zum Opfer. Der WDR hat nun den Grund dafür genannt.

Der "Tatort: Rhythm and Love" (2. Mai, das Erste) des Münsteraner Teams um Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, 61) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, 56) lockte am Sonntagabend sensationelle 14,22 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Rechtsmediziner Michael Tsokos (54) hätte ein Teil des Erfolgs werden können. Doch sein abgedrehter Gastauftritt als Kollege von Prof. Boerne fiel dem Schnitt zum Opfer. In der Szene war lediglich noch sein Rücken zu sehen.

Eine WDR-Sprecherin klärte den Fall nun gegenüber der "Bild"-Zeitung auf. Michael Tsokos und Jan Josef Liefers stehen auch für das True-Crime-Format "Obduktion - Echte Fälle mit Tsokos und Liefers" für TVNow vor der Kamera. "Da wir keine Werbung machen wollen und dürfen, haben wir die Szene entsprechend gekürzt. Hätten wir im Vorfeld von dieser Überschneidung gewusst, hätten wir die winzige Rolle mit jemand anderem besetzt", so die WDR-Sprecherin. Tsokos hatte das Ausbleiben seiner "Tatort"-Szene auf Instagram kritisiert. Dabei gehe es ihm nicht um Eitelkeiten, erklärt er der "Bild". "Die Idee zum Auftritt ist bei einem Glas Wein mit meinen Freunden Jan und Axel entstanden, war abgenickt von der Produktion. Ich habe mir zwei Tage freigenommen und das als Freundschaftsdienst kostenlos gemacht."

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