Riesen-Coach John Patrick fiebert am Spielfeldrand mit. Foto: Pressefoto Baumann

Die MHP Riesen Ludwigsburg befinden sich in der Basketball-Bundesliga weiter auf Talfahrt. In Oldenburg gab es ein 71:100, womit die Play-offs in immer weitere Ferne rücken.

Oldenburg - Die Formkurve der MHP Riesen Ludwigsburg zeigt weiter nach unten. Bei den Baskets Oldenburg kassierte der Basketball-Bundesligist am Samstag eine 71:100-Klatsche. Für den Tabellenzweiten war es ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, schon zur Pause lagen die Gastgeber vor 6000 Zuschauer in der EWE-Arena klar in Front. Vojdan Stojanovski sorgte mit einem spektakulären Distanzwurf aus der eigenen Hälfte für die 63:35-Halbzeitführung. Auch nach der Pause hielten die Oldenburger den Vorsprung konstant um die 30 Punkte.

Steigerung nach der Pause

„Oldenburgs Mannschaft ist einfach stark. Punkt! Natürlich war ich aber nicht zufrieden, wie wir uns in der ersten Hälfte präsentiert haben“, versuchte Riesen-Coach John Patrick die Leistung seiner Mannschaft noch etwas zu relativeren. Konstantin Klein, mit 13 Punkten bester Werfer bei den Barockstädtern, wurde etwas deutlicher: „Die erste Halbzeit war katastrophal. So können wir nicht auftreten.“ Warum die Mannschaft vor allem im ersten Durchgang einen so blutleeren Auftritt aufs Parkett legte? „Das ist eine Einstellungssache.“

Nach der Pause steigerten sich die Riesen, die immer noch auf die Teilnahme an an der Meisterrunde hoffen zwar, Play-off-würdig war der Auftritt aber immer noch nicht. „Gegen Jena müssen wir eine bessere Leistung zeigen“, sagte Klein. Die Thüringer gastieren an diesem Mittwoch (20.30 Uhr) in der MHP-Arena.

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