Geht es am Rosenbergplatz in Stuttgart auch grüner? Fragen die Grünen. Foto: Archiv Lichtgut/Leif Piechowski

Der Rosenbergplatz in Stuttgart-West hat Potenzial, finden die Grünen. Aber dieses werde nicht genutzt. Sie schlagen vor, eine Zufahrt zu sperren und Sitzgelegenheiten mit mehr Grün aufzustellen.

Der Rosenbergplatz ist vor allem eine Autokreuzung, aber an der einen oder anderen Stelle gibt es Orte, an denen man sich aufhalten kann – oder könnte. Die Grünen im Gemeinderat fordern nun, dass die Stadt prüft, wie der Rosenbergplatz in Stuttgart-West grüner und gemütlicher werden könnte.

 

„Umsäumt von denkmalgeschützten Altbauten ist hier bereits jetzt ein belebter Treffpunkt mit Einkaufsmöglichkeiten und vielen Gastronomieangeboten“, steht in einem Antrag. „Das Potenzial, das der Rosenbergplatz hat, wird aktuell jedoch überhaupt nicht genutzt.“ Die Einfahrt zur Hasenbergstraße vom Rosenbergplatz aus kommend solle für den Verkehr gesperrt werden, und der dadurch gewonnene Platz begrünt und mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet werden. Für Anwohner der Hasenbergstraße solle eine Wendemöglichkeit geschaffen werden.

Stadt Stuttgart plant Umbau verschiedener Plätze

Die Stadt solle in entsprechende Planungen einsteigen. Dabei solle sie prüfen, wo Asphaltfläche entsiegelt werden könne. Finanziert werden solle dies über das Budget für Pop-up-Maßnahmen im Haushalt.

Die Stadt Stuttgart plant aktuell den Umbau verschiedener Plätze. Beispielsweise den des Bismarckplatz oder des May-Ayim-Platzes alias Gutenbergplätzle. Überlegungen gibt es für weitere, wie den Eduard-Pfeiffer-Platz. Der Schützenplatz indessen ist im vergangenen Jahr fertig geworden. Hier wurde aus einem Parkplatz ein Ort, an dem sich Menschen aufhalten können, an dem der Asphalt Grün gewichen ist.

Die Idee dahinter ist die einer saugfähigeren Stadt. Dass Regenwasser nicht weggeschwemmt wird, sondern versickert und an heißeren Tagen die Umgebung abkühlt. Und heißere Tage soll es den Prognosen nach ja in Zukunft viel mehr geben.