Mehr als 500 Medikamente sind aktuell nicht oder nur eingeschränkt lieferbar. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Der Medikamentenmangel, prognostizieren baden-württembergische Pharmaunternehmen , wird sich in der anstehenden Infektionssaison fortsetzen. Krankenkassen fordern den Aufbau eines umfassenden Frühwarnsystems bei Lieferengpässen.

Der Medikamentenmangel in den Apotheken wird sich auch über den kommenden Winter hinweg fortsetzen. „Die Situation scheint sich nach unseren Erkenntnissen entspannt zu haben“, teilt die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg auf Anfrage unserer Zeitung zwar mit – was auch mit der Überwindung der Coronakrise und den wieder offenen Lieferketten nach China und Indien zu tun haben dürfte. Jedoch: „Wie es sich entwickelt, wenn bestimmte Arzneimittel im Zuge der Infektionssaison wieder verstärkt nachgefragt werden, können wir nicht abschätzen“, so der Ärzteverband.