Max Herre sprach bei „Germania“ über Heimat. Foto: dpa/Christoph Soeder

Bei dem YouTube-Format „Germania“ kommen verschiedene in Deutschland lebende Personen zu Wort und erzählen, was Heimat und Deutschsein für sie bedeutet. Nun wurde Rapper Max Herre dort porträtiert.

Stuttgart - Mit Freundeskreis gehört der Stuttgarter Max Herre zu den Urgesteinen des Rap und den absoluten Szenegrößen aus dem Kessel. In dem Format „Germania“ hat er nun verraten, was der Begriff Heimat für ihn bedeutet und warum er sich durch die „Fridays for Future“-Bewegung sehr an seine eigene Jugend erinnert fühlt, bei der er und seine Klassenkameraden gegen den ersten Golfkrieg auf die Straße gegangen sind. Dass Jugendliche politisch interessiert und engagiert sind, begrüßt der Musiker.

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In dem Gespräch gibt Herre auch zu, seine eigenen Privilegien als weißer Rapper oft nicht wahrgenommen zu haben: „Je mehr man zu tun hat mit Menschen, die nicht weiß und männlich sind, und je näher man dran ist, desto öfter ist man auch berührt mit der Ausgrenzung, die Menschen erleben.“

Heimat gemeinsam definieren

In Bezug auf Rechtspopulismus betont Herre auch, dass es wichtig ist, den Begriff Heimat nicht aus der Hand zu geben. „Wir alle setzen doch den Rahmen dafür, was deutsch ist und nicht etwas, das vor 100 Jahren mal festgelegt ist“, so der Musiker.

Sehen Sie im Video das ganze Porträt:

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