Max Schnabel aus Stuttgart macht bei „Temptation Island“ mit und hat Interesse an der vergebenen Michelle. Foto: TVNOW/Frank Fastner

Der Stuttgarter Max Schnabel will bei „Temptation Island“ vor allem einer den Kopf verdrehen. Der Haken: Michelle ist vergeben und stellt in der RTL-Sendung ihre Beziehung auf die Probe. Im Interview verrät der 22-Jährige, wie er das mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Stuttgart - In der RTL-Sendung „Temptation Island“ stellen sich vier Paare der ultimativen Versuchung und ihre Beziehungen mächtig auf die Probe. Getrennt voneinander verbringen sie Zeit in traumhaften Villen auf Bali – aber nicht alleine. Während um die vergebenen Männer zwölf Single-Frauen buhlen, versuchen ebenso zwölf Single-Männer ihr Glück bei den vergebenen Frauen. Einer von ihnen ist Max Schnabel (22) aus Stuttgart, der in dem Format aber nicht nur ein Abenteuer sieht, sondern möglicherweise auch die große Liebe finden möchte.

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Max, bei Temptation Island bist du eine Versuchung für vergebene Frauen. Am Ende vielleicht sogar der Grund, warum die Beziehung auseinandergeht. Wie gehst du damit um?

Ich blende den moralischen Aspekt komplett aus. Es ist immer noch die Entscheidung der Paare. Die haben sich ja bewusst diesem Treue-Test gestellt. Da stimmt ja etwas in deren Beziehungen nicht. Daher brauchen die Frauen dann auch nicht die ganze Zeit von ihren Partnern reden, die ja mit Single-Frauen in einer anderen Villa zusammen sind, das interessiert mich in dem Moment nicht. Aber ganz ehrlich, wäre ich in einer Beziehung, würde ich so etwas nie mitmachen.

Da du Single bist, konntest du mitmachen. Aber wie kam es dazu?

Ich wurde bei Instagram angeschrieben, da mein Profil herausstach und gefragt, ob ich Interesse habe. Ich wusste zunächst gar nicht, worum es bei dem Format geht und habe mir erst einmal die erste Staffel angeschaut. Es ist moralisch ja schon etwas schwierig, aber ich steh auf Abenteuer und dachte mir, vielleicht finde ich ja die Liebe fürs Leben, wer weiß.

In so einem Format muss man ja auch immer Privates von sich preisgeben. Für dich kein Problem?

Dadurch, dass ich schon etwas TV-Erfahrung mitbringe, fiel es mir nicht besonders schwer. Ich hatte beim Reality-Format „Köln 50667“ schon eine kleine Nebenrolle. Da habe ich gemerkt, dass es mir Spaß macht, vor der Kamera zu stehen. Das ist natürlich etwas ganz Anderes, weil man dort schauspielert und eine Rolle verkörpert. Bei Temptation Island ist alles echt, da spiele ich niemanden, sondern bin Max. Und was mein Privatleben angeht, da bin ich ganz offen. Immerhin gehört das als Person des öffentlichen Lebens dazu.

Auch als angehender Fahrlehrer?

Ja. Die Fahrschule (Fun S Drive Stuttgart) und mein Chef haben da nichts dagegen. Ich werde komplett unterstützt. Da habe ich wirklich einen coolen Chef erwischt. Und auch später glaube ich nicht, dass die Teilnahme zu einem Problem werden könnte. Ich weiß zu jeder Zeit, was ich mache und würde auch im Fernsehen nicht alles mitmachen. Ich trinke keinen Alkohol, also bleiben mir schon einmal viele peinliche Situationen erspart. Ich würde auch nie komplett nackt rumlaufen oder so. Solche Bilder wird es von mir nicht im Internet geben.

Einige deiner Mitstreiter sind da schon etwas freizügiger. Wie ist denn die Stimmung unter euch? Immerhin ist die Frauenquote doch recht gering und dann sind sie auch noch alle vergeben.

Die Stimmung wird tatsächlich von Folge zu Folge angespannter und der Konkurrenzkampf nimmt zu. Ich wurde zu Beginn ja von Michelle ausgewählt, obwohl sich das viele der anderen Männer auch gewünscht hätten. Ich habe mir Zeit mit ihr genommen, deshalb hatten die anderen Jungs das Gefühl, sie hätten keine Gelegenheit an sie heranzukommen.

Sie versuchen, mir Druck zu machen, indem sie andeuten, ich solle den nächsten Schritt machen oder den Ball an sie abspielen. Einige sind einfach zu forsch und schießen sich durch ihr übermotiviertes Verhalten zu schnell ins Aus bei den Frauen.

Du hast es angesprochen, Michelle hat sich für das erste Date dich ausgesucht. Wie war das für dich?

Ich habe mich direkt gefreut. Michelle ist optisch mein Typ und ob sie auch charakterlich zu mir passt, wird sich im Laufe der Sendung zeigen.

Und nach dem ersten Date ging es für euch durchaus weiter …

Ja. Ich versuche, die Zeit in der Villa zu nutzen, um sie besser kennenzulernen. Ich habe angefangen, ernsthaftes Interesse an ihr zu entwickeln.

Aber ihr Freund Mateo ist immer irgendwie präsent. Wie ist das für dich, wenn sie die Bilder von ihrem Freund aus der anderen Villa sieht?

Wenn ich sehe, dass sie enttäuscht vom Lagerfeuer zurückkommt, möchte ich natürlich für sie da sein. Aber für mich hat es auch etwas Positives, wenn sie sieht, was ihr Freund dort so alles macht. Man hofft dann insgeheim schon, dass sie das zum Nachdenken bringt und sie sich vielleicht mir etwas mehr öffnen kann.

Mehr öffnen heißt?

Dass sie sich mehr auf mich einlässt und in mir vielleicht das sieht, was sie an ihrem aktuellen Partner vermisst. Mehr kann ich natürlich noch nicht verraten.

Deinen Beziehungsstatus dann wahrscheinlich auch nicht?

Nein. Nur so viel: Mit Michelle kann ich mir auf jeden Fall einiges vorstellen. Es wird aber bis zur letzten Folge und auch danach noch definitiv spannend bleiben.

Die Folgen der zweiten Staffel von „Temptation Island – Versuchung im Paradies“ werden jeweils dienstags um 23 Uhr ausgestrahlt und sind vorab online bei TVNOW zu sehen.

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