Matthijs de Ligt von Juventus befindet sich derzeit wegen der Coronavirus-Krise in Quarantäne. Foto: imago images/Independent Photo Agency/Fototricarico / IPA via www.imago-images.de

Die so genannte #StayAtHomeChallenge markiert in Zeiten der Corona-Krise einen neuen Internettrend. Mit Matthijs de Ligt geht ein Fußballprofi voran – und schärft so das Bewusstsein für richtiges Händewaschen.

Stuttgart/Turin - Wegen der Coronavirus-Krise steht das öffentliche Leben in Europa derzeit nahezu still. In Italien sind die Infektionszahlen besonders dramatisch – und so ruht dort auch die höchste Fußballliga Serie A. Bei Rekordmeister Juventus Turin ist gar ein Spieler mit dem neuartigen Covid-19 infiziert, weswegen sich die gesamte Profimannschaft in Quarantäne befindet.

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Matthijs de Ligt, niederländischer Neuzugang von Ajax Amsterdam, hat derweil bereits einen Weg gefunden, wie er während der Selbstisolation seine Zeit totschlagen kann – und zugleich öffentlich das Bewusstsein für richtiges Händewaschen schärft. Der 20-Jährige nimmt an der so genannten #StayAtHomeChallenge teil, die aus drei Aufgaben besteht:

1. Benutze Seife und Wasser.

2. Jongliere einen Ball während des Händewaschens.

3. Versuche, den Ball nicht herunterfallen zu lassen.

Das Klopapier ersetzt den Fußball

Indem er anstelle eines handelsüblichen Fußballs kurioserweise eine Klopapierrolle verwendet, setzt der letztjährige Champions-League-Halbfinalist sogar noch einen drauf – und hat offenbar sichtlich Spaß dabei.

Auch Profi Marc Bartra versucht dieser Tage, öffentlich auf die Bedeutung des gründlichen Händewaschens hinzuweisen. Der Ex-Spieler von Borussia Dortmund postete in den sozialen Netzwerken ein Video, in dem er seiner Tochter die Wichtigkeit des Themas in Zeiten der Corona-Krise verdeutlicht.

Derweil zeigen zahlreiche Fußballprofis ihre Solidarität und Anerkennung für die vielen Beschäftigten in den Krankenhäusern. So schenkte etwa Josip Ilicic der Klinik „Papa Giovanni XXIII“ in der vom Coronavirus erschütterten norditalienischen Stadt Bergamo seinen „Vier-Tore-Ball“ aus der letzten Champions-League-Partie. Beim 4:3-Auswärtssieg in Valencia hatte der Stürmer von Atalanta alle vier Tore seines Teams erzielt.

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