Stau auf der B14 am Neckartor Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Der erste Feinstaubalarm in Stuttgart kann nicht wirklich als Erfolg gewertet werden. Nun nennt Verkehrsminister Hermann Bedingungen die nötig wären, um die Werte wirklich zu senken.

Stuttgart - Um die Belastung der Luft in Stuttgart mit gesundheitsschädlichem Feinstaub nachhaltig zu senken, müssten aus Sicht von Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) rund 40 000 Autofahrer umsteigen. „Wir gehen davon aus, dass dauerhaft rund 20 Prozent der 200 000 Autofahrer, die täglich in den Stuttgarter Talkessel reinfahren, auf den öffentlichen Nahverkehr umsteigen oder rein elektrisch fahren müssten“, sagte der Grünen-Politiker dem Fachmagazin „Auto Motor und Sport“.

Nicht zufrieden ist Hermann, dass während des ersten deutschen Feinstaubalarms Anfang Januar in Stuttgart laut ersten Schätzungen nur drei Prozent der 200 000 Einpendler ihr Auto haben stehen lassen. „Ich persönlich hatte gehofft, zehn Prozent würden auf das Auto verzichten“, sagte Hermann. Aber natürlich sei es schwer, alte Gewohnheiten zu ändern.

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