Maria Bögerl war vor mehr als vier Jahren entführt und erstochen worden. (Archivfoto) Foto: dpa

Die Auswertung des zweiten Massengentests im Mordfall Bögerl braucht seine Zeit, so die Polizei am Montag. Am Samstag hatten 282 von 500 in Giengen an der Brenz aufgerufene Männer freiwillig eine Probe abgegeben.

Die Auswertung des zweiten Massengentests im Mordfall Bögerl braucht seine Zeit, so die Polizei am Montag. Am Samstag hatten 282 von 500 in Giengen an der Brenz aufgerufene Männer freiwillig eine Probe abgegeben.

Giengen an der Brenz  - Die Auswertung des zweiten Massengentests im Mordfall Maria Bögerl wird nach Einschätzung der Polizei noch einige Zeit dauern. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Bis Samstagmittag hatten 282 Männer aus Giengen an der Brenz (Kreis Heidenheim) freiwillig DNA-Proben abgegeben. Insgesamt waren aber 500 Männer aufgerufen, eine Speichelprobe abzugeben und damit den Ermittlern bei der Suche nach dem Mörder der Bankiersgattin zu helfen. Diejenigen, die nicht freiwillig teilgenommen hätten, würden nun aber nicht automatisch verdächtigt, betonte der Polizeisprecher.

Bögerl war vor mehr als vier Jahren entführt und erstochen worden. Die Suche nach dem Täter verlief bisher erfolglos. Vor einem halben Jahr hatten an einem ersten Massengentest in Neresheim (Ostalbkreis), 20 Kilometer von Giengen an der Brenz entfernt, rund 3300 Männer teilgenommen. Damals gaben etwa 100 Aufgerufene keine DNA-Probe ab.

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