Massenentführung im Bundesstaat Katsina In Nigeria sind 400 Schüler entführt worden

Von Johannes Dieterich 

Noch ist nicht klar, ob Boko Haram hinter der Entführung der Gymnasiasten steckt. Bislang gibt es für den Überfall noch keine Bekenner.

Im Jahr 2014 hatte Boko Haram 276 Schülerinnen aus der staatlichen Sekundarschule im Dorf Chibok im Nordosten Nigerias entführt. Die meisten der Chibok-Mädchen sind mittlerweile befreit worden.Foto: AFP

Kankara - Im Norden Nigerias ist es erneut zu einer Massenentführung von Schülern gekommen: Nach dem Überfall auf ein naturwissenschaftliches Internat im Bundesstaat Katsina am Freitagabend ist das Schicksal von mehr als 400 Gymnasiasten noch immer ungewiss. Mehrere Dutzend mit Schnellfeuergewehren bewaffnete Männer hatten um zehn Uhr abends das Schulgebäude in dem Städtchen Kankara angegriffen und sich ein einstündiges Feuergefecht mit Polizisten und dem Sicherheitspersonal der Schule geliefert. Ein Wachmann soll dabei ums Leben gekommen sein. Von den 900 Schülern gelang rund 200 im Getümmel die Flucht in das umliegende Buschland: Die meisten von ihnen sind inzwischen zurückgekehrt. Die genaue Zahl der entführten Jungen steht noch nicht fest.

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