Der Massenmörder von Las Vegas hatte vergangene Woche 58 Menschen erschossen. (Archivbild) Foto: AP

Neue Erkenntnisse im Fall des Massakers von Las Vegas mit 58 Toten: Der Schütze feuerte offenbar auf einen Hotel-Angestellten, der Bohrgeräusche in dem Zimmer gehört hatte.

Las Vegas - Mehr als eine Woche nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Toten sucht die Polizei noch nach dem Motiv des Schützen. Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass Stephen Paddock ideologisch motiviert gewesen sei, sagte Sheriff Joseph Lombardo bei einer Pressekonferenz am Montag (Ortszeit). Zudem gebe es keine Beweise dafür, dass es einen zweiten Schützen gab. Es sei klar, dass der 64-Jährige das Publikum des Konzerts als Ziel hatte. Ermittler befragten weiterhin den Bruder Paddocks und dessen Freundin.

Paddock habe von seinem Zimmer aus auch auf Benzintanks in der Nähe des Hotels gefeuert, sagte Lombardo. Er nehme an, Paddock habe auf die Tanks geschossen, um Ablenkung zu schaffen. Ein Angestellter des Hotels erklärte, der 64-Jährige habe an einer zu seinem Zimmer angrenzenden Mauer gebohrt. Sheriff Lombardo sagte, Paddock habe auf den Hotelangestellten geschossen, bevor er das Feuer auf die Konzertbesucher eröffnete.

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