Der Winter kann kommen: Wärmendes auf dem Martini-Markt Foto: /Jan Potente

Der Waiblinger Martinimarkt ist eine Kombination von verkaufsoffenem Sonntag und Krämermarkt. Trotz nasskalten Wetters herrschte am Sonntag in den Gassen der Altstadt wieder eine echte Drucketse.

Waiblingen - Selten ist die Waiblinger Altstadt so voll wie an verkaufsoffenen Sonntagen. Nur am Martini-Markt kommen noch mehr Menschen in „Deutschlands meistbefahrene Fußgängerzone“, wie Spötter die verkehrsberuhigte Innenstadt bezeichnen. Diese Menschenmasse hat sich am Sonntag im Schneckentempo durch die Gassen geschoben und sich über das Angebot mancher Krämer gewundert.

„Ein Gallier“, sagte ein Mann zu seiner Frau und zeigte auf einen Stand namens Energetix, wo Wellness-Magnetschmuck angeboten wurde. Ein paar Gassen weiter versprach die „Schimmel-Hex“, den nicht nur störenden, sondern auch gesundheitsschädlichen Pilzen den Garaus zu machen. Und manch einer, der „nur mal gucken“ wollte, kam dann doch mit vier Paar Alpaka-Socken, Früchtebrot und Frischkäse mit mediterranen Kräutern zurück.

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