SPD-Chef Martin Schulz verzichtet nun doch auf das Amt des Außenministers. Foto: dpa

In der SPD scheint es zu brodeln: Erst wirft Sigmar Gabriel seiner Partei Wortbruch vor, dann verzichtet SPD-Chef Martin Schulz auf das angestrebte Amt als Außenminister. Da bleiben die Reaktionen im Netz nicht aus.

Berlin - Die Ereignisse in der SPD überschlagen sich: Erst hatte Sigmar Gabriel seiner Partei und Martin Schulz Wortbruch vorgeworfen, jetzt verkündete der scheidende Parteichef Schulz, dass er auf das angestrebte Amt des Außenministers verzichtet. Das Hin und Her in der SPD sorgt dabei für kreative und lustige Reaktionen im Netz.

Grund für den Verzicht auf das Amt soll der massive Druck aus den eigenen Reihen gewesen sein. Schulz erklärte am Freitag in Berlin, durch die Diskussion um seine Person sehe er ein erfolgreiches Votum der SPD-Mitglieder für eine neue große Koalition als gefährdet an. „Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind.“

Beim Kurznachrichtendienst Twitter wird unter dem Hashtag „Schulz“ fleißig kommentiert. Die User im Netz reagieren mit Unverständnis, Sorge, vor allem aber mit ganz viel Kreativität auf das Chaos in der SPD:

Wer die Verlierer der Großen Koalition sind, lesen Sie hier.

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