Markus Gisdol, Trainer des 1. FC Köln (Archivbild) Foto: dpa/Friso Gentsch

In der Vorwoche wurden beim 1. FC Köln mehrere Akteure positiv auf das Coronavirus getestet. Nun bezieht man zur Vorbereitung auf den Neustart ein „Geisterhotel“.

Köln - Trainer Markus Gisdol vom 1. FC Köln hat nach dem Umzug ins Mannschaftshotel zum Quarantäne-Trainingslager bis zur Fortsetzung der Fußball-Bundesliga gemischte Emotionen eingeräumt. „Es war ein eigenartiges Gefühl“, sagte Gisdol: „Das Hotel ist wie ein Geisterhotel. Und du bist plötzlich in deiner Freiheit viel mehr eingeschränkt als in den letzten Wochen schon. Das ist schon nochmal eine andere Dimension.“

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Es werde sicher noch einige Tage dauern, dass „man sich hin- und hergerissen fühlt zwischen dem Gefühl, eingeengt zu sein und der Vorfreude auf das Spiel“, sagte der 50-Jährige: „Aber wir waren uns alle einig, dass wir sehr, sehr viel in Kauf nehmen wollen, um wieder spielen zu können.“ Der FC steigt am 17. Mai mit einem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 wieder in die Saison ein.

Viele Spieler haben sich noch unsicher gefühlt

Den beiden Spielern und dem Mitarbeiter, die positiv auf Corona getestet wurden und derzeit in Quarantäne sind, zeigen laut Gisdol weiterhin „in keinster Weise Symptome. Sie würden am liebsten wieder ins Training einsteigen.“

Bei der Rückkehr ins Mannschaftstraining hätten sich viele Spieler noch unsicher gefühlt. „Das ist vergleichbar mit kleinen Kinder, die zum ersten Mal wieder auf den Spielplatz gehen“, sagte Gisdol: „Sie freuen sich genauso wie meine Spieler. Aber wenn sie das erste Mal an die Schaukel gehen, sind sie zunächst ein bisschen vorsichtiger. Aber es dauert nicht lange, bis sie wieder bis nach oben schaukeln oder die Rutsche auf dem Bauch herunterrutschen.“

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