Marco Russ von Eintracht Frankfurt ist schwer erkrankt. Das Netz muntert ihn auf. Foto: Pressefoto Baumann

Der Frankfurter Bundesliga-Profi Marco Russ ist schwer erkrankt. Bei einer routinemäßigen Dopingkontrolle wurden erhöhte Werte festgestellt, die Staatsanwaltschaft hat seine Wohnung durchsucht. Das Netz reagiert aufmunternd.

Frankfurt - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat an diesem Mittwoch Privatwohnung, Hotelzimmer und Trainingsspind von Eintracht-Verteidiger Marco Russ durchsuchen lassen. Eine Sprecherin bestätigte am Donnerstagmorgen einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Hintergrund seien Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz gewesen. Bei einer Routine-Kontrolle war ein „auffällig erhöhter Wert des Wachstumshormons HCG“ bei Russ gemessen, wie die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) mitteilte. Jene seien jedoch „auch ein Hinweis auf eine krankheitsbedingte körpereigene Produktion der laut Dopingreglement verbotenen Substanz“.

Netz reagiert aufmunternd

Die Erkrankung wurde bei Marco Russ mittlerweile zweifelsfrei diagnostiziert, Russ dürfte aller Voraussicht nach eine juristische Aufarbeitung der Dopingvorwürfe erspart bleiben. Im Relegationshinspiel an diesem Donnerstag gegen den 1. FC Nürnberg will Russ auflaufen. Das Netz reagierte aufmunternd angesichts der Umstände. Wir haben einige Reaktionen gesammelt.

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