Holten beim Finaltag im Pokal die Silbermedaille: die Marbacher Tischtennisherren Foto: Markus Hoecker, 1. Vorsitzender der TTG Marbach/Rielingshausen

Silber nach Halbfinalsieg gegen Bietigheim-Bissingen, 2:4-Niederlage im umkämpften Finale gegen Löchgau Auch die Silbermedaille ist beim Finaltag in Hemmingen ein großer Erfolg

Die Erwartungen waren groß, nachdem sich das Spitzenteam der TTG Marbach/Rielingshausen für den Pokalfinaltag in Hemmingen für die Bezirksligen und die Bezirksklassen qualifiziert hatte.

Die TTG ging in der Besetzung Markus Schmandke, Wilfried Hildebrandt und Andreas Feldges an den Start. Die etatmäßige Nummer 3 der Schillerstädter, Gerd Häusser, vertrat den Verein zeitgleich beim Himmelfahrtsturnier im pfälzischen Brücken.

Im Halbfinale bekam das Rielingshäuser Herrenteam zunächst die Mannschaft von Bietigheim-Bissingen zugelost. Dabei wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht: Markus Schmandke schlug Yatsenko im Auftaktmatch und später noch mit Köber die Nummer 1 des Bissinger Teams, an der Seite von „Brett“ Hildebrandt folgte zudem der Punkt im Doppel, der schon die halbe Miete war. Den vierten Punkt steuerte Andreas Feldges im Einzel bei.

So kam es im Endspiel zum Duell mit Ligakonkurrent Löchgau – ein kampfstarkes Team, das auf dem Weg zur Vizemeisterschaft allerdings zweimal deutlich bezwungen werden konnte. So rechneten sich die Schillerstädter gute Chancen aus, wenngleich klar war, dass der Spitzenakteur der Löchgauer Timon Holoch eine besonders harte Nuss ist, die es zu knacken galt.

Im Pokal geht es bis zum vierten Punkt, das machte die Dinge dann schwieriger. Holoch stellte seine Klasse schließlich eindrucksvoll unter Beweis. Er besiegte Feldges und Schmandke, und auch im Doppel hatte er mit seinem Partner Patrik Peuker gegen Schmandke und Hildebrandt knapp die Nase vorn. So blieben nur zwei Einzelsiege für Schmandke und Hildebrandt, letztlich unterlag die TTG mit 2:4 gegen Pokalsieger Löchgau. Deren Sieg war unter dem Strich durchaus verdient, wenngleich die Akteure der TTG durchaus ihre Chancen hatten, das Finale noch spannend zu machen.

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