Am 5. Februar trafen sich in Stuttgart die Landtagsabgeordneten Tobias Vogt (CDU), Tayfun Tok (Grüne), Minister Peter Hauk (CDU) und Winfried Hermann (Grüne) mit den Bürgermeistern Jan Trost (Marbach) und Klaus Warthon (Benningen), um über die Zukunft der L1100 und die Planungen zur Gartenschau 2033 zu beraten.
Ziel der Initiative ist eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die L1100. Das Regierungspräsidium Stuttgart hält derzeit noch am Plan einer Unterführung fest. Die Stadtverwaltung Marbach am Neckar spricht sich klar für den Bau einer Brücke über die L1100 aus. Ziel ist, Fußgängerinnen, Fußgängern und Radfahrenden eine sichere und attraktive Verbindung zwischen Altstadt, Neckarufer und den künftigen Gartenschauflächen zu ermöglichen.
Marbach setzt auf Brückenschlag
Mit einer Brücke kann eine sichere und attraktive Verbindung für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende geschaffen werden. Eine Machbarkeitsstudie hat mögliche Brückenvarianten geprüft und auf Grundlage aktueller Verkehrszahlen die Notwendigkeit einer Überführung untermauert. Ein solcher Brückenschlag würde zudem eine Lücke im regionalen Radwegenetz schließen.
Bedeutung für Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit
Im Mittelpunkt des Ministergesprächs in Stuttgart am 5. Februar 2026 stand deshalb die Überführung der L1100 in Marbach am Neckar. „Ein attraktiver Stadteingang entlang der Ludwigsburger Straße ist das Aushängeschild der Schillerstadt“, erklärt Trost. „Die Flächen sollen die historische Altstadt, das Neckarufer und die künftigen Gartenschauflächen sinnvoll verbinden.“ Er unterstreicht die Bedeutung der Maßnahme für die langfristige Stadtentwicklung. Eine gut durchdachte Verkehrsinfrastruktur sei unerlässlich für die nachhaltige Entwicklung der Stadt. Auch Benningens Bürgermeister Klaus Warthon unterstützt das abgestimmte Vorgehen: „Die Gartenschau 2033 ist ein Gemeinschaftsprojekt. Für Benningen ist entscheidend, dass die Wegebeziehungen über die L1100 hinweg sicher und attraktiv gestaltet werden. Der Schul- und Radverkehr im Neckartal braucht eine Lösung, die langfristig trägt.“
Gartenschau als Impuls für Region und Bürger
Die beiden Bürgermeister sehen in der Gartenschau 2033 weit mehr als ein einzelnes Veranstaltungsjahr – sie sei eine große Chance für Marbach, Benningen und den gesamten Neckarraum. „Ziel ist es, Natur, Kultur und Wirtschaft besser zu verbinden und den öffentlichen Raum nachhaltig aufzuwerten“, so Trost.
Auch private Akteure beteiligen sich an den Ideen für die Gartenschau:
Gerhard Rall, geschäftsführender Gesellschafter der Hainbuch GmbH aus Marbach, plant entlang der L1100 einen Abenteuerspielplatz. Das Projekt will er maßgeblich mit privaten Mitteln unterstützen, um einen neuen Erlebnisraum zwischen Neckar und Altstadt zu schaffen. „Ich möchte mit diesem Projekt Generationen zusammenbringen und Kindern und Jugendlichen Raum für Bewegung, Abenteuer und gemeinsames Erleben bieten“, erklärt Rall. Die Planungen fügen sich in das künftige Verkehrs- und Wegenetz mit dem zweiten geplanten Neckarsteg und somit in die Gesamtentwicklung der Gartenschau ein.
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