Für Anfänger wie Fortgeschrittene wurde ein Überblick zu den Pilzen unserer Region geboten. Auch eine Verkostung mit frischer, warmer Pilzsuppe und sogar Pilzbutter rundeten den Vortrag ab.
Mit dem Duft einer Pilzsuppe zur Einstimmung, damit hatte niemand gerechnet. Robin Halba, der die NABU-Gruppe Marbach schon zum dritten Mal besucht, vermittelte nicht nur sein Wissen mit Herzblut, er ist offenbar auch ein begnadeter Pilzkoch. 41 ganz unterschiedliche Pilzarten präsentierte unser Referent.
Manche Pilze waren so groß, dass sie auf zwei Teller gelegt werden mussten - wie etwa der Parasol. Auch der Eichen-Reischling oder auch Ochsenzunge genannt, hatte enorme Ausmaße. Gut verständlich für Anfänger bei der Pilzsuche stellte der Vortragende das 4-Säulen Prinzip für die Pilzsuche vor: Form des Pilzes, Fruchtschicht, Geruch und Standort sind dabei wichtig! Mit Bildern und Anschauungsmaterial wurde ein guter Überblick präsentiert über unsere Pilze, die es gegenwärtig gibt.
Danach endlich - zur Erfrischung und Stärkung wurde die warme Pilzsuppe gereicht. Neben Baguette-Brot konnte man auch die selbst hergestellte Pilzbutter von Herbstrompeten und Steinpilzen kosten.
Im dritten Teil wurden die Giftpilze mit ihren Besonderheiten und Doppelgängern behandelt. Bei ersten Anzeichen einer möglichen Pilzvergiftung sollte man umgehend Hilfe beim Notdienst oder der Vergiftungszentrale einholen. Pilze, die man nicht ganz sicher kennt, sollte man stehen lassen oder dem Pilzsachverständigen zeigen. Auch essbare Pilze, die alt oder verschimmelt oder Maden durchsetzt sind, machen keine Freude, sondern können zu erheblichen Magen- und Darm-Beschwerden führen.
Den Pilzreichtum der Wälder dürfen wir aber nicht unbegrenzt plündern. Trüffel, die nicht in Plantagen gezogen werden, stehen unter Schutz. Auch die Menge der Pilze, die man im Wald sammelt ist auf 1-2 kg begrenzt.
Weitere Veranstaltungen der NABU- Gruppe Marbach finden sich unter: NABU-KVLB.de und dann bitte 'Termine' anklicken (oben ganz links in der Zeile).
Bei uns daheim
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