Bei der Mitgliederversammlung der Gruppe Marbach wird der Vorstand mit wichtiger Aufgabe betraut

Gut besucht war die Mitgliederversammlung des Naturschutzbund Marbach (NABU) nicht. Dennoch wurde nicht nur resümiert, sondern auch geplant.

 

Höhepunkte des vergangenen Jahres waren die Festveranstaltung zum 120jährigen Bestehen des NABU Marbach mit dem Festvortrag von Prof. Claus König. Weitere Lichtpunkte waren der Wolfsvortrag des Grünenabgeordneten in unserem Landtag Dr. Markus Rösler und das Trimum Konzert „Wie klingt Freundschaft ohne Grenzen“. Besonders gefreut dabei hat uns der Besuch des Marbacher Friedensnobelpreisträgers Roland Blach.

Das Konzert war uns Motivation, die Themen Umgang mit Fremden, Einsatz für den Frieden und Vermeidung von Krieg weiterhin zu vertiefen. So werden wir die schon zum Konzert gesammelten Texte zum Druck aufbereiten. Die Stiftung der Kreissparkasse LB unterstützt uns bei diesem Vorhaben.

Gut besucht waren die Führungen im vergangenen Jahr u.a. zu den Marbacher Obstwiesen und in den Hardtwald, die wir zum Teil zusammen mit der Gruppe Ludwigsburg durchführten. Dabei hat Carolin Zimmermann tatkräftig mitgewirkt.

Sehr betrüblich war das Fällen der weit über hundert Jahre alten Buche, der Schillerbuche, an der Schillerstraße gegenüber der Labag-Tankstelle. Die Buche hätte nach den Auflagen in den Bauplänen geschont werden sollen. Sie wurde dann im April, also in einer Zeit geschlagen, in der das Fällen von Bäumen schon verboten ist. Gegen dieses gesetzwidrige Verhalten hat der NABU Marbach bei der Polizei Anzeige erstattet. Bislang allerdings gab es darauf noch keine Reaktion.

Der NABU fordert von den Verantwortlichen angemessene Ersatzpflanzungen im Gebiet der Stadt Marbach. Gerade im Zeichen der Klimakrise sind Stadtbäume mehr denn je zu schützen.

Die Mitglieder wiesen außerdem daraufhin, dass beim Bau der dort errichteten Häuser ein ganzer Grüngürtel zerstört wurde. Über Ausgleich sei ihnen nichts bekannt.

Vor diesem Hintergrund wurde der NABU-Vorstand beauftragt, bei der Stadt Marbach eine Baumschutzverordnung einzufordern - ähnlich wie sie Ludwigsburg hat. Wichtig dabei ist dann auch, den ökologischen Wert des gefällten Baumes zu ermitteln.

Bei uns daheim

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