Anrudern 2026 und ein Abschied - v.l. Lotta Bitz, Charlotte Schünemann, Vorsitzender Stephan Keßler und Uschi Bezner Foto: Heike Breitenbücher

Mit dem traditionellen Anrudern hat der Marbacher Ruderverein am 15. März die neue Rudersaison eröffnet. Rund 60 Mitglieder kamen am Bootshaus zusammen, um gemeinsam in das neue Vereinsjahr zu starten.

Das Wetter zeigte sich zwar kühl und bedeckt, blieb aber trocken – gute Bedingungen für den Auftakt auf dem Wasser. Vorsitzender Stephan Keßler begrüßte die Teilnehmer und gab einen kurzen Überblick über das Vereinsleben. Besonders erfreulich sei die weiterhin sehr aktive Breitensportgruppe sowie die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins.

 

Auch über ein aktuelles Infrastrukturprojekt informierte Keßler: Der neue Steg, der eigentlich bereits montiert sein sollte, wartet noch auf die endgültige Genehmigung des Landratsamts Ludwigsburg. Das Material für den Steg ist bereits vollständig geliefert und montagebereit am Verein vorhanden.

Über den Jugend- und Leistungsbereich berichtete Heike Breitenbücher stellvertretend für den erkrankten Vereinstrainer Nicolai Keefer. Sie dankte im Namen des MRV den beiden Trainern Nicolai Keefer und Simon Gering für ihr Engagement.

Im Kinderbereich wird Johannes Pfeil den Verein voraussichtlich beim Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen im Einer vertreten. In der Leistungsschiene B starten Gregor Schnurr, Jesko Zahn, Florian Zähringer, Fabian Böcker und Leonie Kayser. Zum älteren Juniorenjahrgang gehören Marie Kayser, Lea Endreß und Lins Spahr. In der Leistungsschiene A gehen bei den Juniorinnen der Altersklasse B Sophie Watzka, Johanna Stadtfeld, Helene Schnurr und Aurelia Hammer an den Start. In der Altersklasse U19 treten Lotta Bitz sowie Steuerfrau Sophie Walesch an.

Bereits internationale Erfahrung konnte Charlotte Schünemann sammeln: Beim Baltic Cup 2025 gewann sie zwei Silbermedaillen. Ab September 2026 wird sie mit einem Sportstipendium in den USA studieren und trainieren. Moritz Bitz und Julius Watzka haben ebenfalls einen großen sportlichen Schritt gemacht. Sie wechselten im Februar an den Bundesstützpunkt Dortmund, trainieren dort bis zu 14 Mal pro Woche und gehören zur U23-Nationalmannschaft. Bei der Langstrecke in Leipzig starten sie erstmals im Zweier ohne Steuermann auf Elite-Niveau.

Auch die Jugend selbst meldete sich zu Wort: Jugendvorsitzende Lotta Bitz wünschte allen Sportlerinnen und Sportlern eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Ein besonders schöner Moment des Nachmittags war die Ehrung von Uschi Bezner. Seit April 2013 hatte sie mit großem Engagement die Arbeit im Hintergrund des Vereins geprägt. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem die Organisation und Protokollführung der monatlichen Vorstandssitzungen, die Unterstützung bei der Regattavorbereitung sowie zahlreiche organisatorische Tätigkeiten im Vereinsalltag. Mit ihrer freundlichen Art und ihrem Blick für die vielen kleinen Dinge galt sie für viele als eine der guten Seelen des Vereins.

Zum Abschied überreichte Stephan Keßler ihr einen Lorbeerbusch und sagte:
„Dieser Lorbeer soll dich beim Kochen immer ein bisschen an den Marbacher Ruderverein erinnern – und daran, wie sehr wir deine Arbeit und deine liebenswerte Art im Verein schätzen.“

Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die Wanderruderabzeichen verliehen. Ausgezeichnet wurden Micha Born, Jonas Schmidt, Alexander Keller, Frank Hofmann, Jens Kayser, Pirmin Weisensee, Hanno Röder, Wilhelm Blumendeller, Werner Hoffmann, Rolf Jürgen Fritz, Annette Groß, Damaris Gruber, Barbara Hils-Fischer und Ursula Schirle. Frank Hofmann warb zudem für die kommenden Wanderfahrten des Vereins.

Zum traditionellen Auftakt des Anruderns gingen noch Boote aufs Wasser. Mit der Schiedsrichterflagge von Elke Rittner gab Vorsitzender Stephan Keßler schließlich offiziell die Rudersaison frei.

Bereits im April steht der Frühtest in München auf dem Programm, gefolgt von der Frühregatta in Mannheim Ende April.
Text: Heike Breitenbücher

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