Foto: Lorenz Obleser

Marbach am Neckar. Beim Freundschaftsabend mit den Gästen aus der amerikanischen Partnerstadt Washington, Missouri, kamen am Montagabend Gastgeberfamilien, Mitglieder des Partnerschaftskomitees, Mitglieder des Gemeinderats und die amerikanische Delegation bei den Weingärtnern Marbach zusammen.

Zum Auftakt sprach Bürgermeister Jan Trost über die Bedeutung der Städtepartnerschaft. Er betonte, dass solche Verbindungen vor allem von persönlichen Begegnungen, Vertrauen und gegenseitigem Zuhören lebten. Auch der Austausch junger Menschen und langfristige gemeinsame Projekte spielten dabei eine wichtige Rolle.

Anschließend richtete Washingtons Bürgermeister Doug Hagedorn sehr persönliche Worte an die Gäste. Er sprach über die gewachsenen Beziehungen zwischen den Menschen beider Städte und darüber, wie wichtig es sei, die Partnerschaft auch in Zukunft lebendig zu halten. Dabei erinnerte er an die vielen langjährigen Freundschaften zwischen Menschen beider Städte.

Danach begrüßte Ute Rößner als Vorsitzende des Partnerschaftskomitees die Gäste offiziell. Sie erinnerte an zahlreiche gemeinsame Begegnungen der vergangenen Jahre und an den Besuch der Marbacher Delegation in Washington im Jahr 2024. Besonders eindrücklich sei damals die gemeinsame Beobachtung der Sonnenfinsternis gewesen. Zugleich erinnerte sie mit ihrem Vorstandspartner Daniel Hofsäß daran, dass das geplante 30-jährige Jubiläumstreffen 2020 pandemiebedingt ausfallen musste. Dennoch sei der Kontakt zwischen beiden Städten nie abgerissen.

Viele der Beteiligten kennen sich seit Jahren, einige sogar seit Jahrzehnten. Private Gastfreundschaft und persönliche Begegnungen prägen die Verbindung zwischen Marbach und Washington bis heute.

Dabei wurde auch deutlich, dass die Gespräche zwischen den Gästen aus Washington und ihren Gastgebern weit über höfliche Begegnungen hinausgingen. Viele nutzten den Abend für persönliche Gespräche über gesellschaftliche Entwicklungen, gemeinsame Erfahrungen und die Frage, welche Werte Menschen über Ländergrenzen hinweg verbinden.

Im Verlauf des Abends wurden auch Geschenke überreicht: Überreicht von den Gästen wurde ein Erinnerungsbuch mit historischen Zeitungsartikeln und Dokumenten zur Partnerschaft, das künftig bei weiteren Begegnungen fortgeführt werden soll.

Bei Gesprächen, gemeinsamem Essen und einer Weinprobe klang der Abend bei den Weingärtnern Marbach aus.

 

Lorenz Obleser

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