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Entwurf für Finanzierungskonzept für Marbacher Hallenbad steht

Kaum ein Thema bewegt die Stadtgesellschaft mehr als das Marbacher Hallenbad. In einer Projektgruppe, die aus Vertretern des Gemeinderates besteht, wurde nun ein mögliches Finanzierungskonzept erarbeitet. „Die Vorschläge wurden bereits mit der Kommunalaufsicht des Landkreises abgestimmt und als Schritt in die richtige Richtung bewertet“, berichtet die Erste Beigeordnete der Stadt Marbach Franziska Wunschik.

Da das Lehrschwimmbad auch angesichts der über 4.000 Schülerinnen und Schüler eine hohe Priorität habe, wurde bei den Finanzierungsvorschlägen in alle Richtungen gedacht. Zahlreiche Positionen des Haushaltsplans 2024 wurden auf Dringlichkeit und Notwendigkeit geprüft. Auch werden schmerzhafte Entscheidungen bei den Ausgaben notwendig werden.
Mit dem Bund und dem Land ist man über alle Kanäle in Gesprächen, um neben dem Zuschuss aus einem Förderprogramm zur Beschleunigung des Ganztagsausbaus an Schulen auch eine Unterstützung von Bund und Land im Zuge der Erweiterung des Deutschen Literaturarchivs zu erhalten. Nach dem Vorbild anderer Kommunen, soll ein Förderverein Hallenbad ins Leben gerufen werden. Spenden und Sponsoring sowie der Verkauf des Namensrechtes sollen ebenfalls Bestandteil der Finanzierung sein. Ferner wird eine Beteiligung der Umlandgemeinden an den Baukosten geprüft.

„Die erarbeiteten und mit der Kommunalaufsicht abgestimmten Eckpunkte sollen in den Haushaltsplan des Jahres 2025 eingearbeitet werden“, bekräftigt Wunschik. Die Finanzierungsvorschläge für den Neubau des Lehrschwimmbades sollen den entgangenen Zuschuss aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zumindest teilweise kompensieren. Ob dann die Ein- oder Zwei-Becken-Lösung kommt, wird der neu gewählte Gemeinderat anhand der Finanz- und Förderlage entscheiden müssen.

„Mit vereinten Kräften wird es uns gelingen, trotz der angespannten Haushaltslage ein Schul- und Vereinshallenbad zu realisieren“, gibt sich Bürgermeister Jan Trost zuversichtlich.

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