eine Naturkundliche NABU-Führung mit Joachim Haaß
Einstmals wuchsen sie überall in heimischen Wäldern: der Speierling, die Elsbeere und der Holzapfel. Heute sind diese Wildobstbäume fast vergessen.
Für unsere Vorfahren waren sie noch von großer Bedeutung.
Die kleinen apfel- oder birnenförmigen Früchte des Speierlings etwa, die reich an Gerbstoff sind, wurden früher dem Most beigemischt
oder zu Medizin verarbeitet. Sie sollen bei Durchfall sowie Magen- und Darmbeschwerden helfen. Das Holz des Speierlings war begehrt und wurde auf vielerlei Weise verarbeitet.
Die Elsbeere ist eine seltene, rot-braune Beere, die vorwiegend nach den ersten Frösten genießbar wird und sich zu Marmelade, Gelee oder Saft verarbeiten lässt.
Mag auch der kulinarische Nutzen ihrer Früchte an Bedeutung verloren haben, Vögel und manch anderes Tier wissen sie sehr wohl zu nutzen.
Bei der Führung erhalten wir Informationen über die noch vorhandenen Vorkommen, die Verwendungsmöglichkeiten und die Nachzucht dieser Gehölze.
Rücken doch in diesen Zeiten des Klimawandels und Artensterbens diese Bäume wieder verstärkt in den Fokus der Forstleute und Waldbesitzer.
Joachim Haaß, der Retter der Wildobstbäume, wird uns unterhalb des Lembergs bei Poppenweiler zu seinen Bäumen führen. Er hat dort in den vergangenen Jahren etliche (Wildobst)Bäume gepflanzt.
Von ihm erfahren wir auch, wo es diese Bäume überhaupt noch gibt, wie ihre Früchte, ihr Holz verwendet wurde und er wird uns über die Nachzucht dieser vergessenen Gehölze erzählen.
Wann: Samstag: 4. Oktober 2025
Beginn: 14 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: von Poppenweiler kommend auf dem Parkplatz am Jägerhäusle, am ehem. Deponiegelände
Bei uns daheim
Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Initiativen verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr.