Foto: Lorenz Obleser

Freundschaft über den Atlantik hinweg lebendig gehalten

Die Stadt Marbach empfing am Donnerstag eine Delegation aus der amerikanischen Partnerstadt Washington, Missouri, im Rathaus. Viele der Gäste kennen sich seit Jahren. Entsprechend persönlich fiel die Begrüßung im Bürgersaal aus.

Bürgermeister Jan Trost begrüßte gemeinsam mit dem Partnerschaftskomitee die Gäste aus den USA im Bürgersaal des Rathauses. Unter den Teilnehmenden befanden sich langjährige Wegbegleiter der Städtepartnerschaft, Gastgeberfamilien, Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreterinnen und Vertreter des bürgerschaftlichen Engagements und der Feuerwehr.

In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Trost an die lange Geschichte der Verbindung zwischen Marbach und Washington und betonte die Bedeutung persönlicher Begegnungen für eine lebendige Städtepartnerschaft.

Im Anschluss sprach Washingtons Bürgermeister Doug Hagedorn mit sehr persönlichen Worten über die gewachsene Freundschaft zwischen beiden Städten. Die Partnerschaft sei längst weit mehr als ein offizieller Austausch zwischen Kommunen geworden. Über Jahrzehnte hinweg seien enge Freundschaften entstanden, Familien miteinander verbunden worden und zahlreiche gemeinsame Erinnerungen gewachsen. Viele Menschen in Marbach würden inzwischen als Teil einer „deutschen Familie“ empfunden, ebenso wie Freunde aus Washington für viele Marbacherinnen und Marbacher Teil einer „amerikanischen Familie“ geworden seien.

Mehrfach wurde betont, dass die Partnerschaft seit Jahrzehnten unabhängig von politischen Entwicklungen Bestand hat. Entscheidend seien die persönlichen Kontakte zwischen den Menschen beider Städte.

Zum Abschluss brachte Ute Rößner, Vorsitzende des gastgebenden Partnerschaftskomitees, einen Toast auf die Freundschaft zwischen Marbach und Washington aus. Sie begrüßte die Gäste auch im Namen des Komitees herzlich in Marbach und lud dazu ein, die gemeinsamen Tage für Begegnungen, Gespräche und neue Erinnerungen zu nutzen.

Nach dem offiziellen Teil blieb Zeit für Gespräche im Rathaus. Für die amerikanischen Gäste folgt in den kommenden Tagen ein abwechslungsreiches Programm in Marbach und der Region.

 

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