Ein Deutscher wird verdächtigt auf Mallorca Brände gelegt zu haben. Der 45-Jährige wurde festgenommen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Wegen mutmaßlicher Brandstiftung ist ein Deutscher auf Mallorca festgenommen worden. Der 45-Jährige wird verdächtigt, drei Brände absichtlich entfacht zu haben.

Palma - Ein Deutscher ist auf Mallorca unter dem Vorwurf der Brandstiftung inhaftiert worden. Der 45-Jährige sei am Montag in einer Waldgegend von Son Quint nordwestlich der Inselhauptstadt Palma festgenommen worden, berichteten Regionalmedien am Dienstag.

Der frühere Bundeswehr-Angehörige werde verdächtigt, vorige Woche in den Wäldern um das Bergdorf Esporles im Tramuntanagebirge im Nordwesten der spanischen Urlaubsinsel sowie in Son Quint unweit von Palma insgesamt drei Brände absichtlich entfacht zu haben. Die Polizei bestätigte auf Anfrage diese Medienberichte.

Widerstand bei Festnahme

Bei seiner Festnahme habe der Deutsche heftigen Widerstand geleistet, hieß es. Der Mann halte sich den Erkenntnissen zufolge mindestens seit vielen Monaten auf Mallorca auf und sei dort polizeibekannt. Er habe in der Vergangenheit unter anderem schon Auseinandersetzungen mit Beamten gehabt. Weitere Angaben zu Identität und Herkunft des Mannes könne man nicht machen, erklärte ein Polizeisprecher.

Bei der Festnahme seien Grillanzünder, Feuerzeuge und ein Blasebalg sichergestellt worden, mit denen der Mann vermutlich weitere Waldbrände habe legen wollen. Der mutmaßliche Brandstifter sei dank Aussagen von Augenzeugen identifiziert und gefunden worden, hieß es.

Bei den drei Waldbränden, für die der Deutsche verantwortlich gemacht wird, war der Schaden dank des schnellen Eingreifens von Nachbarn und der Feuerwehr nicht allzu groß. Insgesamt seien etwas mehr als 8000 Quadratmeter Pinienwald zerstört worden. Diese Fläche entspricht der Größe eines großen Fußballfeldes.

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