Maarten de Jonge hatte zwei Mal offenbar unverschämtes Glück. Foto: dpa

Wäre nicht immer etwas dazwischengekommen, wäre der niederländische Radprofi Maarten de Jonge jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Zwei Mal hätte er beinahe in den  Unglücksmaschinen von Malaysia Airlines gesessen.

Wäre nicht immer etwas dazwischengekommen, wäre der niederländische Radprofi Maarten de Jonge jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben. Zwei Mal hätte er beinahe in den  Unglücksmaschinen von Malaysia Airlines gesessen.

Amsterdam - Der niederländische Radsport-Profi Maarten de Jonge ist nach eigenen Angaben nur durch Zufall beiden Unglücksflügen von Malaysia Airlines in diesem Jahr entgangen. Eigentlich habe er in der Maschine sitzen sollen, die am Donnerstag in der Ukraine abstürzte, sagte der Sportler niederländischen Medien.

Doch weil ihm der Flug zu teuer gewesen sei, buchte der 29-Jährige noch kurzfristig einen anderen Flieger als ursprünglich geplant. „Eigentlich hat mich ein wenig Geiz gerettet“, sagte er.

De Jonge berichtete zudem, dass er auch den ersten Katastrophenflug der Fluggesellschaft im März habe nehmen wollen. Für ein Profi-Team aus Malaysia nimmt er an Wettkämpfen in Asien teil. Am 8. März saß er demnach am Flughafen von Kuala Lumpur, als die Maschine MH370 abflog. Das Flugzeug verunglückte, wurde aber bisher noch nicht gefunden. Auch damals buchte der Niederländer nach eigenen Angaben erst kurzfristig um.

Am Sonntag will der Radrennfahrer trotzdem nach Kuala Lumpur fliegen. Angst hat er nicht. „Ich habe jetzt zweimal Glück gehabt, ein drittes Mal geht es auch gut,“ sagte er dem „Algemeen Dagblad“.

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