Der Sänger Peter Schilling bringt am 26. September ein neues Album auf den Markt. Foto: dpa

Vier Jahre sind seit seinem letzten Album vergangen, nun wagt sich Peter Schilling mit seiner neuen CD „DNA“ vor. Dabei hat er Inspiration in den Naturwissenschaften und bei Freddie Mercury gesucht.

Vier Jahre sind seit seinem letzten Album vergangen, nun wagt sich Peter Schilling mit seiner neuen CD „DNA“ vor. Dabei hat er Inspiration in den Naturwissenschaften und bei Freddie Mercury gesucht.

Jena - Die großen Erfolge von Peter Schilling liegen rund 30 Jahre zurück, als er mit Liedern wie „Major Tom“ und „Terra Titanic“ die Charts stürmte. Mit „DNA“ (Verkaufsstart 26. September) legt er nun ein neues Album vor, mit dem er „das Traditionelle, was Peter Schilling ausmacht, vom Lebensgefühl sowie der Art der Texte und Kompositionen in das Hier und Jetzt transportieren will“, wie der 58-Jährige selbst sagt. Inspiration für die Texte hat er vor allem in den Naturwissenschaften gefunden und gibt sich als Coach für schwierige Lebenslagen. Die Musik geht stärker ins Elektronische.

„Ich kann nicht über Liebe singen“, bekennt Schilling. „Ich habe es probiert, aber ich hätte es lassen sollen.“ Stattdessen widmet er sich den Naturwissenschaften und sinniert im Lied „DNA“, das dem Album den Namen gab, über das menschliche Erbgut: „Sie ist ein Detektiv der Zeit, kennt jede Existenz. Sie formt dich und dein Leben und ist die, die dich am besten kennt.“ Möglichkeiten der totalen Überwachung spart der Wahl-Münchner ebenfalls nicht aus: „Wir kontrollieren, navigieren, konsumieren digital. Jede Bewegung schafft ein Profil, speichert sich zentral“, singt er in „Wenn sie es so wollen“. Das Lied nennt er seinen „Revoluzzer-Song“. Dabei kommen die Klänge des Albums durchaus sehr radiotauglich daher.

Für die Arrangements der Lieder greift Schilling auch mal auf ein längeres Gitarren-Solo zurück und versucht sich in „Dominos“ - eine Parabel auf das Leben - an Chören à la Freddie Mercury. Dass seit seinem letzten Album vier Jahre vergangen sind, begründet Schilling mit dem Bau eines Hauses in München. „Wer jemals selbst ein Haus gebaut hat weiß: Zwischen Betonmischer, Polier und Maurer lässt die Inspiration nach.“ Für die sogenannte Release-Party hatte er sich das Jenaer Zeiss-Planetarium ausgesucht, wo die Lieder mit Animationen am künstlichen Sternenhimmel eindrucksvoll garniert wurden. Für sein nächstes Album wolle er das unbedingt ausbauen, sagte Schilling. Das soll spätestens zu seinem 60. Geburtstag im Januar 2016 vorliegen.

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