Stephen Regenscheit, Pascal Kausch und Larissa Schuster an ihrem Stand auf dem Flohmarkt. Foto: Fritzsche

Am Sonntag hat der Handels- und Gewerbeverein Gablenberg zum Maimarkt geladen, rund um den Ostendplatz war außerdem Flohmarkt. Wer dabei war, wird hier verraten.

S-Ost - Zwischen Ostendplatz und Schmalzmarkt hat der Osten am Wochenende den Mai gefeiert. Entlang der Gablenberger Hauptstraße und dem Schmalzmarkt lud der Handels- und Gewerbeverein zum Maimarkt ein, auch die Geschäfte hatten dazu geöffnet. Und für die Schnäppchenjäger war rund um den Ostendplatz Flohmarkt. Zwischen den beiden Standorten pendelte die Gablenberg-Bahn, und die Ponykutsche fuhr die Gablenberger Hauptstraße hinauf und hinunter.

Bilder, Armbänder, Grußkarten, Handarbeiten und anderes Selbstgemachte wurden an den Ständen beim Maimarkt angeboten. Alexandra Schnizler-Rose etwa verkauft unter dem Namen „Frl. Rose“ selbst genähte Taschen, Topflappen, Krabbeldecken und Quilts, aus verschiedenen Stoffen mit auffallend bunten Mustern. „Früher habe ich nur für meine Kinder Sachen genäht, heute für alle, die es haben wollen“, erzählt sie.

Eine Belebung für den Stadtteil

Zu den Geschäften, die an diesem Sonntag geöffnet haben, gehört auch die Kosmetik-Ecke Gablenberg, deren Mitarbeiterinnen auf der Straße kleine Tütchen mit Pröbchen, Broschüre und Gutscheinen verteilen. „600 Stück verteilen wir jedes Mal, und sie werden mit Handkuss genommen“, berichtet Inhaberin Christa Galautz. Drinnen gibt es Sekt und die Möglichkeit zum Ausprobieren verschiedener Produkte – „wir machen das nicht nur für unsere Stammkunden, natürlich hoffen wir auch, dass neue Gesichter den Weg zu uns finden“, so Galautz. Seit 37 Jahren betreibt sie ihr Kosmetikinstitut, und ist regelmäßig bei Veranstaltungen wie dem Maimarkt dabei. „Es ist mir sehr wichtig, den Stadtteil Gablenberg damit am Leben zu erhalten“, erklärt sie.

Beim Flohmarkt am Ostendplatz herrscht Gedrängel vor den verschiedenen Ständen. Während Kinder angebotene Fahrräder in der Sonne Probe fahren, haben Larissa Schuster, Stephen Regenscheit und Pascal Kausch ihren Stand im Schatten an der Ostendstraße aufgebaut, ausgelegt sind Kleider, Schuhe und Accessoires. „Zwei Freundinnen und ich haben unsere Schränke ausgemistet“, erzählt Schuster und lacht. Schuster und Kausch wohnen in Gablenberg, die entspannte Atmosphäre gefällt ihnen hier: „Wir waren schon mal auf dem Studentenflohmarkt auf dem Karlsplatz, da war es ähnlich.“

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