Szene aus dem Musical „Rebecca“. Foto: Stage Entertainment

Das Musical „Rebecca“, das sich nach mäßigem Erfolg am 6. Januar 2013 vom Stuttgarter Palladium-Theater verabschiedet, schafft den Sprung in die amerikanische Musicalmetropole nun doch nicht.

Stuttgart - Der Traum vom Broadway ist ausgeträumt: Das Musical „Rebecca“, das sich nach mäßigem Erfolg am 6. Januar 2013 vom Stuttgarter Palladium-Theater verabschiedet, schafft den Sprung in die amerikanische Musicalmetropole nun doch nicht. Wie die „New York Times“ berichten, sind die Pläne endgültig vom Tisch, die Show von Sylvester Levay (Musik) und Michael Kunze (Text) nach dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier für den US-Markt zu inszenieren. Im November hätte die Premiere am Broadway sein sollen. Doch die Produktion stecke in Finanzschwierigkeiten, zuletzt fehlten 4,5 Millionen Dollar im Budget, berichtet das Blatt. Regisseur Ben Sprecher habe den Ausfall eines Geldgebers nicht kompensieren können. Der Investor sei an Malaria erkrankt.

Wie es weiter heißt, sollen die Vereinigten Bühnenwerke in Wien, die das Musical „Rebecca“ im Jahr 2006 uraufgeführt hatten, 380.000 Euro investiert haben, um die Show nach Amerika zu exportieren. In Stuttgart blieb das Stück hinter den Erwartungen zurück, das mit dem Spruch „So spannend war Musical noch nie“ wirbt. Premiere im SI-Centrum war im Dezember vergangenen Jahres. Bereits nach 13 Monaten wird „Rebecca“ abgesetzt. Im nächsten Jahr wird im Palladium-Theater noch einmal das Abba-Musical „Mamma Mia!“ für sechs Monate aufgeführt. Schon einmal hatte das Autoren-Duo Sylvester Levay und Michael Kunze am Broadway gemeinsam landen wollen. Die amerikanische Version der in Stuttgart sehr erfolgreichen Show „Tanz der Vampire“ wurde von den US-Kritikern verrissen und musste bereits nach 56 Vorstellungen aufgeben.

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