Foto: Michael Steinert

Die Winterauktion des Auktionshauses Hohenstaufen ist erfolgreich verlaufen. Die Verkaufsquote lag bei 82 Prozent. „Das ist ein hervorragender Wert“, sagt der Geschäftsführer Hans Georg Grupp.

Göppingen - Ein anstrengendes, aber auch sehr erfolgreiches Wochenende hat Hans Georg Grupp hinter sich. Der Geschäftsführer des Auktionshauses Hohenstaufen in Göppingen kann von einem neuen Rekord berichten: Die „Brunsvik“, das größte von Märklin jemals gebaute Modellschiff aus dem Jahr 1907, um das sich viele Geschichten ranken, ist bei der Winterauktion für 406 000 Euro unter den Hammer gekommen. „So viel wurde meines Wissens weltweit noch nie für ein Modellschiff von Märklin erzielt“, sagt Grupp. Nur im Jahr 2017 ist ein Einzelstück zu einem noch höheren Preis weggegangen: Eine Nachbildung einer Fabrik aus dem Jahr 1905 brachte vor zwei Jahren stolze 440 000 Euro ein. Zu einem Spitzenpreis wechselte diesmal auch ein Märklin-Flugzeug den Besitzer. Es kam für 215 000 Euro unter den Hammer. An dritter Stelle folgte ein Auto des Spielzeugherstellers, das für 57 000 Euro veräußert wurde. Zufrieden ist der Chef des Auktionshauses auch mit der Verkaufsquote, die bei 82 Prozent lag. Das ist ein hervorragender Wert, zumal im Nachverkauf erfahrungsgemäß weitere drei bis vier Prozent verkauft werden.“

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