Lukas Fröde hat keine Lust mehr auf Fleisch. Foto: dpa/Tom Weller

Der Corona-Ausbruch beim Tönnies-Konzern hat Lukas Fröde endgültig den Appetit auf Fleisch verdorben. Ihm sei „richtig bewusst geworden, wie viele Tiere da täglich über die Bänder laufen“.

Karlsruhe - Der Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies hat dem Fußballprofi Lukas Fröde zumindest vorerst die Lust auf Fleisch verdorben.

„Meine Freundin und ich versuchen uns beispielsweise bis Weihnachten fleischlos zu ernähren. Bei der Corona-Geschichte mit Clemens Tönnies ist mir nochmal richtig bewusst geworden, was das für ein Wahnsinn ist und wie viele Tiere da täglich über die Bänder laufen“, sagte der Mittelfeldspieler des Zweitligisten Karlsruher SC im Interview der „Badischen Neuesten Nachrichten“ (Freitag). „Das finde ich extrem unappetitlich.“

Tönnies hatte sein Werk im Sommer wegen der Corona-Pandemie und einer Vielzahl von Infektionen bei den Arbeitern in Ostwestfalen vorübergehend schließen müssen.

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