Hingeworfen: Trainer Jos Luhukay mag nicht mehr Trainer beim VfB Stuttgart sein. Die Bildergalerie zeigt einen Rückblick auf seine VfB-Trainerzeit. Foto: dpa

Paukenschlag in Stuttgart: Jos Luhukay ist überraschend als Trainer beim VfB Stuttgart zurückgetreten. Seine Amtszeit beim Zweitligisten war von Konflikten geprägt. Die Bilder einer schwierigen Beziehung.

Stuttgart - Vom Hoffnungsträger zum Sündenbock: Nach nur wenigen Monaten hat Coach Luhukay als Trainer beim VfB Stuttgart hingeworfen.

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Die Verpflichtung des Holländers stimmte viele Fans des VfB Stuttgart zunächst zuversichtlich, hatte der zuletzt vereinslose Luhukay doch vorher schon Borussia Mönchengladbach (2008), den FC Augsburg (2011) und Hertha BSC (2013) aus der 2. Liga in die Bundesliga geführt.

Grundstein für den Aufstieg

Die Euphorie zeigte sich etwa durch den riesigen Fan-Andrang beim Trainingsauftakt im Robert-Schlienz-Stadion in Bad Cannstatt, im Trainingslager in Grassau am Chiemsee oder beim Saisonauftakt. Rund 20.000 Anhänger freuten sich dort frenetisch mit ihrem Verein auf die neue Spielzeit. Der Grundstein für eine schnelle Rückkehr in die erste Bundesliga schien gelegt zu sein.

Fans platzt der Kragen

Doch die Probleme ließen nicht lange auf sich warten: Der 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli, das erste Spiel der Saison der 2. Liga am 8. August, war ein hartes Stück Arbeit für die Jungs des VfB.

Jetzt wird klar: Das letzte Spiel als VfB-Trainer leitete Luhukay am 9. September. Nach der blamablen Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim war vielen Fans der Kragen geplatzt. Auch die Risse im Verhältnis zum Sportvorstand Jan Schindelmeiser waren am Ende wohl nicht mehr zu kitten.

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