Beim Thema Schadstoffbelastung ist landesweit vor allem das Neckartor in den Schlagzeilen. Doch wie sieht es an anderen Straßen aus? Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

An 40 zusätzlichen Orten wird die Konzentration von Stickstoffdioxid erfasst.

Stuttgart - Die Landesanstalt für Umwelt und Messungen (LUBW) wird vom 1. Januar 2019 an die Konzentration des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid an weiteren 40 Standorten im Land erfassen. Immer mehr Kommunen und Bürger hätten sich mit der Bitte an die Landesanstalt gewandt, erklärt deren Präsidentin Eva Bell. Die Landesregierung habe Mittel für die Ausweitung des Programms zur Verfügung gestellt. „Wir wollen die Belastung an viel befahrenen innerörtlichen Straßen detaillierter dokumentieren“, sagt Uwe Lahl, Amtschef im Verkehrsministerium. Bisher gibt es 68 Stationen. Für die neuen hat die LUBW drei Kriterien aufgestellt: An den betroffenen Straßenabschnitten müssen pro Tag mindestens 10 000 Fahrzeuge fahren, die zu erwartende Windgeschwindigkeit soll unter 2,4 Meter pro Sekunde liegen, und es müssen Wohnhäuser an der Straße stehen. In Stuttgart soll in der Talstraße im Osten und der Vaihinger Straße (Möhringen) gemessen werden, in der Region neu in Gerlingen, Böblingen, Waiblingen, Asperg, Ammerbuch, Nürtingen, Göppingen, Süßen, Lenningen, Geislingen, Esslingen, Denkendorf und Kirchheim am Neckar.

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