Die Cannstatter Straße wird für die neue Busspur vorbereitet. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Der Start der neuen Schnellbuslinie zwischen Bad Cannstatt und der City rückt näher. Für die Busse gibt es zwei Möglichkeiten.

Stuttgart - Die für die neuen Pendelbusse zwischen Bad Cannstatt und der City geschaffene Busspur auf der Cannstatter Straße soll am 15. Oktober in Betrieb ­genommen werden. Dabei sind im neuen Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt zwei Optionen vorgesehen. Wie die Spur am Ende geführt wird, könnte in ­dieser Woche die Regierung beschäftigen, heißt es aus Koalitionskreisen.

Die Expressbusse sollen die Stadtbahnlinie U 1 entlasten und bei einem Fahrverbot für alle Diesel bis Euro 4 von 2019 an ein Umstiegsangebot darstellen. Dazu erhalten sie auf der Cannstatter Straße eine eigene Spur zwischen den je drei Fahrstreifen. Kurz vor dem Neckartor ist die Straße aber so eng, dass der Bus seine Spur verlassen und sich in den Autoverkehr einfädeln muss. Dafür gibt es zwei Optionen: Der Bus fährt nach dem Einfädeln mit den Autos, er könnte dadurch aber in Stau geraten. Oder er erhält dort eine Bevorrechtigung gegenüber den Autos, die dann an dieser Stelle einen Fahrstreifen weniger zur Verfügung hätten.

Überlegt wird, die erste Option vom 15. Oktober an zu testen. Sollten die Expressbusse im Stau stehen, könnte die zweite Möglichkeit mit der Bevorrechtigung getestet werden. Auch deren Auswirkung auf den Verkehrsfluss und die Schadstoffsituation soll erfasst werden.

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