Neben der B 295 ist zu wenig Platz für die Verlängerung der Einfädelspur. Deshalb wird der Damm verbreitert. Foto: factum/Granville

Das Lückenschluss-Provisorium zwischen der B295 und der B464 bei Renningen soll bald optimiert werden. Dafür stehen demnächst die ersten vorbereitenden Bauarbeiten an.  

Renningen - Es wird kräftig gebuddelt neben der B 295 bei Renningen – direkt am berühmten Lückenschluss. Die nächste große Baustelle wirft damit ihre Schatten voraus. Denn was dort passiert und wohl bis Ende Juli abgeschlossen sein wird, sind die vorbereitenden Arbeiten für die angekündigte Verbesserung des Lückenschluss-Provisoriums. Wann die aber beginnt und welche Beeinträchtigungen im Verkehr währenddessen zu erwarten sind, dazu konnte das Regierungspräsidium Stuttgart auf Anfrage noch nichts sagen.

Der Verflechtungsstreifen wird länger

Bekanntlich ist der Übergang der B 464 und der B 295 bei Renningen seit Jahren ein Provisorium – mit relativ kleinen Kreis­verkehren, Ampelkreuzungen und sehr kurzen Einfädelspuren. Vor allem die Stadt Renningen, aber auch andere betroffene Kommunen wie Magstadt und Leonberg setzen sich seit Langem dafür ein, dass dieses Provisorium endlich richtig ausgebaut wird, damit der Verkehr zu den Stoßzeiten besser fließen kann. Nach Jahren der ­Verzögerung – bis heute sind sich die unterschiedlichen Behörden nicht einig, wer dafür die Verantwortung trägt, – stand irgendwann fest, dass der Lückenschluss noch weitere Jahre warten muss, bis die A 81 bei Böblingen und Sindelfingen aus­gebaut ist. Um den Betroffenen für die kommenden Jahre zumindest etwas Erleichterung zu verschaffen, hat das Regierungspräsidium bereits 2017 angekündigt, das Provisorium optimieren zu wollen.

Im Detail heißt das: Der Verflechtungsstreifen, über den Fahrer von der B 464 auf die B 295 Richtung Leonberg auffahren, wird deutlich verlängert. Allerdings wird die Spur nicht komplett bis zur K 1008 führen, das heißt: Selbst wer nach Warmbronn abbiegen will, muss vorher auf die Bundesstraße auffahren. Von der zweiten Verbesserung werden die Fahrer profitieren, die Richtung Böblingen wollen. Der Kreisverkehr zur B 464 erhält einen Bypass, sodass Fahrer aus Richtung Renningen den ­Kreisel gar nicht mehr befahren müssen, sondern daran vorbeigeführt werden.

Keine Einschränkungen im Verkehr

Zu den vorbereitenden Arbeiten gehört vor allem die Verbreiterung des Damms entlang der B 295. Denn die Fläche neben der Straße ist abschüssig, für eine weitere Spur neben der Bundesstraße, also die Verlängerung der Einfädelspur, wäre im bisherigen Zustand nicht ausreichend Platz. Auf den Verkehr werden die vorbereitenden Arbeiten aber weiterhin keinen Einfluss nehmen, kündigt das Regierungspräsidium Stuttgart an. Sie finden ausschließlich neben der Fahrbahn statt.

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