Bei einer Massenpanik auf der Loveparade 2010 starben in Duisburg 21 Menschen. Foto: dpa/Fabian Strauch

Der Prozess um die Tragödie bei der Loveparade 2010 in Duisburg wird eingestellt. Die Staatsanwaltschaft stimmte einem entsprechenden Antrag des Landgerichts zu.

Duisburg - Die Staatsanwaltschaft Duisburg stimmt der Einstellung des Prozesses um die Loveparade-Tragödie zu. „Angesichts der schweren Folgen der Tragödie - 21 Tote, mehr als 650 Verletzte - und des damit verbundenen Leids ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen“, erklärte die Behörde am Freitag.

Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände erscheine aber nunmehr eine Verfahrenseinstellung als „im Ergebnis vertretbar“, betonten die Strafverfolger mit Blick auf das Verfahren gegen noch drei Angeklagte, dessen Einstellung das Duisburger Landgericht vorgeschlagen hatte.

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